4500 Startplätze werden nur verlost

Der Ötztaler - die ultimative Herausforderung für Jedermann

Von Joachim Logisch

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| Foto: Ötztaler Radmarathon

25.08.2017  |  (rsn) - Zum ersten mal starten in diesem Jahr die Profis beim legendären "Ötztaler". Schon seit 1982 nehmen die Jedermänner die extreme Strecke über vier Alpenpässe mit 5500 Höhenmetern unter die Räder.

Auch in diesem Jahr sind am kommenden Sonntag (27. August) wieder über 4000 Enthusiasten aus 15 Nationen unterwegs. Mancher von ihnen wird unterwegs sicher überlegen, ob es Glück oder Pech war, dass er oder sie einen der begehrten Startplätze ergattern konnten, die bis auf ein Promi-Kontingent auschließlich verlost werden.

Der Ötztal-Marathon ist eine gigantische Herausforderung. Er startet und endet in Sölden in Tirol. Auf den 238 Kilometern dazwischen sind das Kühtai (2020 m), der Brennerpass (1370 m), der Jaufenpass (2090 m) und als krönender Abschluss das Timmelsjoch (2509 m) zu erklimmen. Die Schnellsten werden nach rund sieben Stunden im Ziel erwartet, die nicht ganz so schnellen Sieger, denn das sind sie alle, nach 14 Stunden.

Als Titelverteidiger bei den Herren geht der Deutsche Bernd Hornetz an den Start. Bei den Frauen versucht die Schweizerin Laila Orenos dem Triple von 2014, 2015 und 2016 einen vierten Sieg folgen zu lassen.

Auch einige Ex-Profis wie der Versmolder Jörg Ludewig (Deutschland), der ehemalige Tour-de-France-Dritte von 2011, Fränk Schleck oder Rene Haselbacher (Österreich) sind dabei. Sie treffen unter anderem auf Elmar Sprink aus Deutschland, der sich 2012 einer Herztransplantation unterziehen musste, und den Ex-Slalom-Weltmeister Frank Wörndl.

Alle wollen den Ötztaler erleben, bei dem nur für wenige das Siegen, für alle aber das Ankommen wichtig ist: Im letzten Jahr erreichten 3942 Männer und 228 Frauen das Ziel!

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