|
|
|
|
Aktuelle Nachrichten
Continental-News
Ergebnisse
Teams
Fahrer
Videos
Live-Ticker
TV-Termine
Giro d'Italia
Tour de France
Deutschland Tour
Vuelta a España
Archiv
RSN-Archiv 1996-2007
Links
Vereinsdatenbank
Lexikon
WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
Es gibt nur wenige Gegenden, die so sehr den Mythos des Radsports verkörpern wie die französischen Alpen. Die Route des Grandes Alpes, die den Genfer See über die großen Pässe mit Nizza verbindet, gehört touristisch sicher zu den absoluten Höhepunkten der Alpenregion. Auf einen Radsportler üben Namen wie Iséran, Galibier oder l'Alpe d'Huez, die großen Alpenpässe, auf denen sich die Tour meist entscheidet, eine besondere Faszination aus. Neben der beeindruckenden Streckenführung auf meist kleinen verkehrsarmen Sträßchen, etwa zum Croix de Fer und zum Madeleine, mit phantastischen Ausblicken auf die vergletscherten hohen Alpengipfel, ist vor allem das Überfahren der endlos auf die Straße gepinselten Namen der großen Helden der Tour von außergewöhnlichem Reiz.
Die Alpen sind das höchste Gebirge Europas mit dem Montblanc (4807 m) als höchstem Gipfel. Sie reichen im Süden bis an den Apennin. Von dort ziehen sie in großem Bogen nach Westen und Norden bis an den Genfer See und von dort ostwärts bis zur Donau bei Wien. Insgesamt ist das Gebirge etwa 1200 Kilometer lang und 150 bis 250 Kilometer breit. An die Alpen grenzen unmittelbar Frankreich, Italien, die Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Österreich und Slowenien.
Die Alpen sind auch das formenreichste Gebirge Europas. Sie verdanken das der Mannigfaltigkeit ihrer Gesteine und der umgestaltenden Wirkung der Eiszeit, in der durch mächtige Gletscherströme die Täler und Pässe ausgeweitet wurden; am Alpenrand bildeten sich tiefe Talseen. Während in den Ostalpen Schiefer dominiert, finden wir in den französischen Westalpen Kalkgestein vor.
Der West- und Nordrand der Alpen liegt im Bereich der Westwindzone und erhält während des ganzen Jahres hohe Niederschläge. Die Tal- und Beckenlandschaften im Inneren sind stellenweise trockener. Mit steigender Höhe nehmen die Temperaturen ab, je 100 Meter etwa ein halbes Grad, während die Intensität der Sonnenstrahlung zunimmt. Die Winde sind als Berg- und Talwind und Föhn stark von den örtlichen Verhältnissen beeinflusst.
An den Gebirgsrändern wachsen im Norden mitteleuropäische, im Süden mediterrane Pflanzen. Der Höhenlage nach folgt auf eine Kulturland- und Laubwaldzone in 800 bis 1000 Meter Höhe die Nadelwaldzone, die bei der Waldgrenze in 1500 bis 2200 Meter Höhe in die Zone des Krummholzes und der Almen übergeht. Die Schneegrenze liegt in den Randgebieten bei 2500, im Inneren bei 3000 Meter. In den Westalpen reichen einzelne Gletscher bis in die besiedelten Gebiete herab. Hier gibt es Hochgebirgstiere, wie Steinbock, Murmeltier, Gämse, Steinadler und Alpenkrähe.
Die Alpen gehören zu den dichtbesiedelten Hochgebirgen der Erde. Neben der Almwirtschaft in den Höhenlagen dominiert in den Tälern die Holzverarbeitung, der Ackerbau und die Textilindustrie. Aufgrund von Sol-, Mineral- und Thermalquellen haben sich zahlreiche Heilbäder entwickelt. Von größter wirtschaftlicher Bedeutung ist der ganzjährige Fremdenverkehr, der sich in den letzten Jahrzehnten zum internationalen Massentourismus entwickelte.
(rh)
Team H20 Teltech geht den Bach runter (06.01.2009)
Columbia mit starkem Team zur Kalifornien-Rundfahrt (06.01.2009)
Auszeichnungen für Team Columbia (06.01.2009)
Thüringer Energie Team trainierte unter weißen Berggipfeln (05.01.2009)
Blank bleibt bei Differdange, Retschke kommt (18.12.2008)
Team Sparkasse angelt sich Mitja Schlüter (15.12.2008)