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21.09.2009 - (rsn) – Wenn sich Cadel Evans (Silence-Lotto) in aller Ruhe das Abschlussklassement der 64. Vuelta a Espana zu Gemüte führt, wird beim Australier vielleicht der bereits verrauchte Zorn auf einen neutralen Betreuer neu entflammen, der es auf der 13. Etappe nicht schaffte, das defekte Hinterrad des Silence-Lotto-Kapitäns zu wechseln.
1:32 Minuten Rückstand hat Evans auf Gesamtsieger Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne), dem das Kunststück ... [weiter]
19.09.2009 - (rsn) – Das war gestern ein Tag wie gemacht für Alejando Valverde (Caisse d’Epargne). Der durch Sturzblessuren zweitplatzierte Robert Gesink (Rabobank) bekommt fast fünf Minuten aufgebrummt, der drittplatzierte Samuel Sanchez (Euskaltel) wagt im letzten Anstieg des Tages gerade mal zwei Attacken, die als halbherzig zu bezeichnen eine glatte Übertreibung wäre. Sanchez verliert zudem im Ziel noch Zeit, weil das Gold-Trikot auf Platz zwei sprintet ... [weiter]
17.09.2009 - (rsn) – Das Gold-Trikot von Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne) überstrahlt bei der Vuelta a Espana viel täglichen Frust der Gastgeber. 18 Etappen und gerade mal ein Tagessieg – viel mehr ist für die Spanier noch nicht rausgesprungen. Auch am Donnerstag gingen sie leer aus. Obwohl gleich sechs Spanier in der 16 Fahrer starken Ausreißergruppe mitmischten, reichte es am Ende nur zum undankbaren vierten Platz durch Manuel Váquez vom ... [weiter]
15.09.2009 - (rsn) - Bei der Vuelta a Espana zeigen sich die deutschen Starter von ihrer besten Seite und fuhren bisher vier Etappensiege heraus, drei Mal durch André Greipel (Columbia HTC), ein Mal durch Gerald Ciolek (Milram). Da schauen sogar die erfolgsverwöhnten Spanier neidisch drein. Denen ist bisher nämlich nur ein Erfolgserlebnis gelungen – durch Gustavo Cesar (Xacobeo).
Dabei fuhr speziell Greipel auf der heutigen 16. Etappe sich wohl auch ... [weiter]
12.09.2009 - (rsn) - Liest man sich die Artikel zur 13. Etappe der Vuelta 2009 durch, so kann einem schon der Gedanke kommen: Moment, das kenne ich doch. Das habe ich doch letztes Jahr alles schon gelesen.
Tatsächlich: Das heutige Teilstück der Spanien-Rundfahrt wirkte wie eine Kopie der 8. Etappe des Vorjahres, ebenfalls eine Bergetappe, allerdings mit Ziel auf dem Pla de Beret. Auch damals gehörte der Franzose David Moncoutiè (Cofidis) zu einer großen ... [weiter]
11.09.2009 - (rsn) – Das war’s nun also mit dem groß angekündigten Rundfahrt-Comeback des Alexander Winokurow. Nach einem Ausreißversuch auf der 12. Etappe gab der 35 Jahre alte Kasache das Rennen auf. Zwei Jahre Dopingsperre sind offenbar doch nicht so einfach zu kompensieren. Dabei hatte Winokurow in seinen ersten Rennen mit gleich zwei Siegen für Schlagzeilen gesorgt und bei manchen Beobachtern schon die – reichlich überzogene, wie sich jetzt herausstellte ... [weiter]
09.09.2009 - (rsn) - Während beim Team Garmin-Slipstream heute beim Abendessen nach dem ersten Vuelta-Etappensieg die Korken knallen werden, dürfte beim Team Liquigas die Stimmung wohl überschaubar sein.
Die letzten 60 Kilometer der 11. Etappe fuhr das italienische ProTour-Team Vollgas, um Sprinter Daniele Bennati führ das Finale zu positionieren. Der Italiener enttäuschte auf der Zielgeraden aber komplett und landete nur auf dem abgeschlagenen 13. ... [weiter]
08.09.2009 - (rsn) – Bei der 64. Vuelta a Espana scheint das Team Milram alle Höhen und Tiefen auszukosten, die der Radsport bereithält. Die Spanien-Rundfahrt begann für die Dortmunder Equipe triumphal mit dem Sieg von Gerald Ciolek auf der 2. Etappe. Der 22 Jahre alte Pulheimer durfte sogar vom Gold-Trikot träumen, bis ihn ein Sturz auf der 4. Etappe unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Am Tag darauf ging Ciolek zu allem Überfluss gleich nochmal ... [weiter]
07.09.2009 - (rsn) – Auf der ersten Bergetappe der diesjährigen Vuelta haben vor allem die Fahrer zugeschlagen, die bei den bisherigen beiden großen Rundfahrten der Saison zu kurz gekommen waren. Allen voran Damiano Cunego (Lampre) und Cadel Evans (Silence-Lotto). Der Italiener, der beim Giro d’Italia nur hinterher fuhr und damals frustriert feststellte, dass 110 Prozent nicht genug seien - bei Danilo Di Luca weiß man zumindest bereits, weshalb – gewann in ... [weiter]
06.09.2009 - (rsn) – Ein Drittel der 64 Vuelta a Espana ist vorüber – und was machen eigentlich die Spanier, fragt man sich verwundert? Noch kein Etappensieg, gerade einmal zwei Podiumsplatzierungen, und in der Gesamtwertung löste sich bisher ein Schweizer mit einem Deutschen im Gold-Trikot ab. Auch wenn die bisherigen Etappen – Zeitfahren und Flachstücke – nicht unbedingt auf die Qualitäten der Gastgeber zugeschnitten waren, fällt deren Bilanz bisher ... [weiter]
31.08.2009 - (rsn) – Von „bescheidenen deutschen Aussichten“ war in der Meldung einer deutschen Nachrichtenagentur zu lesen, als es um die Chancen der deutschen Starter bei der 64. Vuelta a Espana ging. Dabei hatten die Kollegen möglicherweise die Gesamtwertung der dritten und letzten großen Rundfahrt des Jahres im Auge. Aber wer sich aufmerksam die Startliste zu Gemüte führte, konnte schon vor dem Prolog in Assen dieser Bewertung nicht ganz folgen. Nicht ... [weiter]
25.08.2009 - (rsn) – Alexander Winokurow ist zurück und fährt ab Samstag die Vuelta a Espana. Ein weiterer Doper betritt nach Ablauf seiner Sperre wieder die große Bühne des internationalen Radsports. Das allein wäre keine besondere Erwähnung wert, sind doch in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Spitzenfahrer des Dopings überführt worden, die aber längst wieder Rennen fahren.
Was den Fall Winokurow so besonders macht, sind die Dreistigkeit, mit der ... [weiter]
20.08.2009 - (rsn) - Irland ist schon ein kleiner Kulturschock, vor allem aber ein Temperaturschock. Bei 35 Grad und strahlender Sonne bin ich in Frankfurt gestartet. Zwei Stunden später in Dublin sah das schon ganz anders aus: weniger als 20 Grad und… Regen. Gerade aus dem Nassen geflüchtet und ins Taxi eingestiegen, erreicht mich eine SMS von Bert Grabsch: Er ist gesundheitlich angeschlagen und verzichtet vorsichtshalber auf die Irland-Rundfahrt, da es dort ... [weiter]
04.08.2009 - (rsn) - Doping – war da `was? Nö, oder? Ungewöhnlich ruhig ist es. Der Ankündigung harten Durchgreifens bei der Tour de France ist nicht viel gefolgt. Die atemberaubenden Leistungen von Alberto Contador, Andy Schleck, Lance Armstrong und Bradley Wiggins stehen derzeit unangetastet im luftleeren Raum. Die unzähligen Attacken Schlecks und ebenso unzähligen Konter Contadors in den Bergen erinnerten zwar stark an das Duell Rasmussen vs. Contador vor ... [weiter]
26.07.2009 - (rsn) – Schön für die Rabobanker, dass eine bis dahin völlig vermurkste Tour de France am Mont Ventoux noch ein versöhnliches Ende fand. Es war der Spanier Juan Manuel Garate, der die Pechsträhne des niederländischen Teams mit dem größten Triumph seiner Karriere beendete. In einem packenden Finale bezwang der erfahrene Kletterspezialist den jungen Deutschen Tony Martin und sorgte für beste Laune in seinem Team. Kein Wunder, dass sich Garate in ... [weiter]
Repräsentant, Bikeguide, Märchenonkel (18.03.2010)
Rabobank tritt mit Freire als Speerspitze an (18.03.2010)
Ein Jahr Gefängnis für "Dr. Mabuse" Bernard Sainz (18.03.2010)