Posthume Ehrung am 80. Geburtstag

Stadt Sinzig benennt Rhein-Ahr-Sporthalle nach Rudi Altig

Von Klaus Angermann

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Vor der Rudi-Altig-Sporthalle: Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger (v.l.) und seine Ehrengäste Monique Altig, Tochter Cindy Altig mit Töchterchen Clara. | Foto: Klaus Angermann

19.03.2017  |  (rsn) - Am 18.März, dem Tag, an dem er  80 Jahre alt geworden wäre, und genau neun Monate nach seinem Tod, hat die Stadt Sinzig ihrem prominenten Bürger Rudi Altig ein ideelles Denkmal gesetzt und die große bisherige Rhein-Ahr-Sporthalle in „Rudi Altig Halle“ umbenannt.

Über dem Haupteingang der Arena erinnert in metallenen Lettern nun sein unverkennbarer Namenszug - zigtausendfach als begehrtes Autogramm geschrieben -  an Deutschlands ewige Radsport-Symbolfigur.

Während einer kleinen Weihezeremonie betonte Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger, dass Altigs Name nicht nur für den erfolgreichsten Sportler der Stadt stehe, sondern ebenso unauslöschlich für dessen großes soziales Engagement. Der gebürtige Mannheimer hatte in seiner Wahlheimat seit 1981 gelebt, also 35 Jahre lang, und bei über 100 Golf-Benefiz-Turnieren sowie anderen Wohltätigkeitsveranstaltungen als deren Gallionsfigur wesentlich dazu beigetragen, mehr als 20 Millionen Euro für Bedürftige einzuspielen.

Ehrengäste der Feierstunde waren Altigs Frau Monique und Tochter Cindy mit Klein-Clara.

Auch ehemalige Freunde und Weggefährten des Rennfahrers erwiesen dem Idol noch einmal die Ehre. So der ehemalige ASV-Köln-Weltklasse-Sprinter Manfred Germar (82), u.a. 4x100 Meter-Staffel-Olympia-Bronze 1956 und Golfpartner Altigs; wie auch Olaf Ludwig, der Rad-Olympiasieger von  1988, Friedensfahrtsieger und TdF-Grün-Gewinner; so Hans Kuhn (RSV Unna) einst Amateur-Nationalmannschaft und mit dem legendären PSV Köln 1971 Deutscher Meister im 100-km-Mannschaftsfahren; so auch die Sportjournalisten Karsten Migels und Klaus Angermann. Und mindestens 60 andere Altig-Freunde.

Eine zusätzliche Altig- Ehrung hat das heuer 750-Jahre alte Sinzig noch für den kommenden Herbst geplant. Dann soll an exponierter Stelle der Kaiser-Barbarossa-Stadt eine Skulptur aufgestellt werden - aus der Werkstatt des Bildhauers Cornell Bücken, Ex-Radrennfahrer und, natürlich, Altig-Freund.

Als gerahmtes Großfoto ziert das Kunstwerk schon jetzt die soeben getaufte „Rudi Altig Halle“, auf den Tag genau 49 Jahre nach dem Triumph bei seinem Lieblingsrennen, Italiens Classicissima Mailand - San Remo. Im März 1968...

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