"Es wäre nicht seriös"

Giro-Start: Aru beantwortet Nibalis Offenen Brief mit "Nein"


Vincenzo Nibali (li.) und Fabio Aru, hier noch als Teamkollegen bei Astana | Foto: Cor Vos

21.04.2017  |  (rsn) - Fabio Aru (Astana) hat auf den Offenen Brief seines früheren Teamkollegen und jetzigen Rivalen Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) reagiert, der ihn gebeten hatte, die Entscheidung, wegen einer Knieverletzung nicht am Giro d’Italia teilzunehmen, nochmals zu überdenken.

Dabei zeigte sich der Italiener gerührt von der Anteilnahme seines Landsmanns, betonte aber in seiner Antwort, die am Freitag ebenfalls von der Gazetta dello Sport veröffentlicht wurde, dass er nicht in der Lage sei, an der 100. Italien-Rundfahrt teilzunehmen, die am 5. Mai auf seiner Heimatinsel Sardinien beginnt.

“Vincenzo, ich habe Deinen Brief wieder und wieder gelesen und ich habe lange daran gedacht, wie schön es wäre, Dir mit einem ‚Ja, ich starte auch beim 100. Giro‘ zu antworten. Aber leider unterzieht uns das Leben harten Prüfungen“, schrieb Aru, der auch Nibalis Vorschlag verwarf, zumindest den Versuch zu wagen. "Du wirst sicher verstehen, dass es nicht seriös wäre, nach einer dreiwöchigen Trainingspause zum Giro zu kommen, weder für mein Team (das mir immer vertraut hat) noch für meine Fans, die mir in diesen schwierigen Wochen unglaublich nahe waren, und denen ich soviel verdanke.“

In Arus Abwesenheit wird Michele Scarponi das Astana-Aufgebot bei der ersten GrandTour des Jahres anführen. Wann der 26-Jährige wieder wird Rennen bestreiten können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

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