Teampräsentation in Schiltach

Bora-hansgrohe: Mit Sagan sind die Ziele wieder hochgesteckt

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Das Team Bora-hansgrohe bei der Präsentation in Schiltach | Foto: BORA - hansgrohe / VeloImages

07.12.2017  |  (rsn/dpa) - Angeführt vom dreimaligen Weltmeister Peter Sagan und mit einem Aufgebot von insgesamt 27 Fahrern geht Bora-hansgrohe in seine zweite Saison in der WorldTour.

"Im ersten Jahr ging es darum, die Strukturen aufzubauen. Jetzt geht es darum, das Team auf ein neues Niveau zu bringen", sagte Teammanager Ralph Denk bei der Präsentation in Schiltach im Schwarzwald, wo hansgrohe seinen Sitz hat. Zudem gab der Co-Sponsor eine vorzeitige Verlängerung seines Engagements bis Ende 2019 bekannt.

Spätestens mit seinem dritten WM-Gold in Serie hatte Sagan im Herbst in Bergen die Investition gerechtfertigt. Für sein angebliches Foul, das zum Ausschluss aus der Tour de France geführt hatte, war der Slowake zu Wochenbeginn vom Weltverband UCI rehabilitiert worden. Sein zunächst als Ellenbogen-Check gedeutete Bewegung gegen Mark Cavendish im Sprint der 4. Etappe in Vittel sei nur ein "Rennvorfall" gewesen, stellte die UCI am Dienstag fest. Bei der Tour 2018 will Sagan sich sein entgangenes Grünes Trikot „zurückholen.“

Neben Superstar Sagan stehen bei Bora-hansgrohe wieder der polnische Rundfahrtspezialist Rafal Majka, Sprinter Sam Bennett, der Deutsche Meister Marcus Burkhardt sowie Kletterspezialist Emanuel Buchmann im Blickpunkt. Denk hat sein Team nach den Groß-Investitionen des Vorjahres diesmal nur punktuell verstärkt, und zwar mit dem Briten Peter Kennaugh (von Sky), den Italienern Daniel Oss (BMC) und Davide Formolo (Cannondale-Drapac) sowie dem Österreicher Felix Großschartner (CCC Sprandi).

Bora-hansgrohe verlassen haben der Berliner Silvio Herklotz, der Portugiese José Mendes (beide Burgos-BH), der Tscheche Jan Barta (Elkov-Author) sowie der Neuseeländer Shane Archbold (Aqua Blue Sport). Größtes Kontingent stellen nach wie vor die Deutschen mit sieben Fahrern, gefolgt von Österreichern, Slowaken und Italienern (je vier).

2018 möchte Bora-hansgrohe, das bisher schon Etappensiege in allen großen Rundfahrten verbuchte, die Skala der Erfolge erweitern. Ein Sieg bei einem der fünf Radsport-Monumente steht ganz oben auf dem Wunschzettel von Denk. "Unser Anspruch an uns selbst ist höher als die Ergebnisse, die wir 2017 einfahren konnten. Unsere Ziele sind auch für die neue Saison hochgesteckt: Wir wollen eines der Monumente gewinnen, bei einer der Grand Tours in der Gesamtwertung unter die ersten 5, das Grüne Trikot der Tour holen und in der WorldTour-Teamwertung unter die besten fünf kommen,“ kündigte der Teamchef an.

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