Brite kritisiert den UCI-Präsidenten

Froome: “Lappartient soll lieber mit mir persönlich sprechen“

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Chris Froome (Sky) | Foto: Cor Vos

08.03.2018  |  (rsn) - Chris Froome (Sky) hat die Aussagen von UCI-Präsident David Lappartient kommentiert, wonach es ein Desaster sei, wenn der Brite ohne eine Klärung seines positiven Salbutamol-Tests an der Tour de France teilnehmen würde. "Er soll besser persönlich mit mir sprechen, als seine Bedenken über die Medien zu verbreiten", äußerte sich Froome am Morgen der 2. Etappe von Tirreno - Adriatico gegenüber cyclingnews.com.

Lappartient hatte bereits im Januar erklärt, dass Team Sky seinen Top-Star bis zur Klärung der Salbutamol-Affäre suspendieren solle. Am Mittwoch hatte der UCI-Präsident nachgelegt und gegenüber der BBC geäußert, dass eine Teilnahme Froomes an der Tour der Reputation des Radsports schade, solle bis dahin sein Fall nicht geklärt sein.

"Ich habe seine Kommentare mitbekommen. Natürlich ist es eine schwierige Situation, aber ich folge einem ordnungsgemäßen Prozess. Von meiner Seite aus tue ich alles, um das Problem so schnell wie möglich zu lösen. Wenn er sich wirklich um die Reputation des Sports sorgt, dann wäre es angebrachter, mit mir zu reden", kritisierte Froome die Aussagen Lappartients.

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