Spanier mit Handgelenksfraktur im Krankenhaus

Sevilla im Training in Bogota von Fahrraddieben überfallen

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Oscar Sevilla bei der Oro y Paz-Rundfahrt | Foto: Cor Vos

19.03.2018  |  (rsn) - Der in Kolumbien lebende Spanier Oscar Sevilla ist am Sonntag in Bogota beim Training von Dieben überfallen worden und hat sich dabei eine Handgelenksfraktur zugezogen, die in einem Krankenhaus operiert werden musste.

Der für das heimische Continental-Team Medellin fahrende Sevilla war nach Angaben seiner Frau am frühen Sonntagmorgen im Norden der Hauptstadt unterwegs, als er von fünf Personen von seinem Fahrrad gestoßen und verprügelt wurde. Die Diebe raubten dem 41-Jährigen das Fahrrad, den Helm und die Brille im Gesamtwert von mehr als 10.000 Dollar und verschwanden in einem an einer Straßenecke wartenden Taxi.

Auf Twitter äußerte sich Bogotas Bürgermeister Enrique Peñalosa zu dem Überfall und forderte härtere Strafen für Fahrraddiebstahl. "Die Attacke auf Oscar Sevilla ist eine große Schande“ schrieb Peñalosa. Wie die Zeitung El Tiempo schrieb, seien in den ersten acht Monaten des vergangenen Jahres 1583 Fahrräder in Bogota als gestohlen gemeldet worden.

Sevilla fährt seit 2011 für kleinere kolumbianische Teams und überzeugte in dieser Saison bereits als Gesamtzweiter der Vuelta a San Juanin Argentinien sowie mit Rang 17 bei der erstklassig besetzten neuen kolumbianischen Rundfahrt Oro y Paz.

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