Im Kampf gegen Motordoping

UCI nun auch mit Wärmebildkameras und Röntgengeräten

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Motordoping-Kontrolle bei der Tour de France 2016 | Foto: Cor Vos

22.03.2018  |  Genf (dpa) - Der Radsportweltverband UCI verstärkt den Kampf gegen Motordoping. Zukünftig werden auch mobile Röntgengeräte und Wärmebildkameras zur Aufdeckung auffälliger Magnetresonanzen verwendet. Bisher hatte sich die UCI auf den Einsatz von Tablets beschränkt.

"Radsport ist eine der schönsten Sportarten. Die Leute müssen Vertrauen in die Ergebnisse haben dürfen. Technologischer Betrug ist einfacher zu lösen als Doping", sagte der im vergangenen Jahr zum UCI-Präsidenten gewählte Franzose David Lappartient in Genf.

In der Vergangenheit war es immer wieder zu Kritik an den Kontrolltechniken der UCI gekommen. Die Tablet-Methode sei nicht zuverlässig genug, hieß es. Die neuen Kontrollmaßnahmen sollen nun an 150 Renntagen im Straßenradsport, auf der Bahn, im Cross sowie im Mountainbike eingesetzt werden.

Bereits seit 2010 gibt es Gerüchte über Motor-Doping im Radsport. 2016 war Nachwuchsfahrerin Femke Van den Driessche bei der Cross-WM mit Motordoping aufgeflogen. Der Fall hatte für großes Aufsehen gesorgt. Die Belgierin wurde vom Radsport-Weltverband UCI für sechs Jahre gesperrt.

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