Buchmann und Konrad beim Auftakt in den Top Ten

Bora-hansgrohe nun mit Doppelspitze im Baskenland

Von Peter Maurer

Foto zu dem Text "Bora-hansgrohe nun mit Doppelspitze im Baskenland"
Im Baskenland vorne dabei: Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) | Foto: Cor Vos

03.04.2018  |  (rsn) – Gelungener Auftakt für Bora-hansgrohe bei der Baskenland-Rundfahrt. Mit Emanuel Buchmann und Patrick Konrad konnte der Raublinger Rennstall gleich zwei Fahrer in den Top Ten platzieren. "Wir sind mit ein paar heißen Eisen ins Rennen gestartet, aber leider hat sich das ursprüngliche Quartett im Gesamtklassement nun zu einer Doppelspitze formiert", hatte sich der sportliche Leiter Christian Pömer gegenüber radsport-news.com sogar noch etwas mehr erhofft.

Mit Buchmann, Konrad sowie dem Kletterer Gregor Mühlberger und dem endschnellen Allrounder Jay McCarthy hatte sich das deutsche Team bereits auf der ersten Etappe im Baskenland einiges vorgenommen. Die Taktikvorgabe des Teams war es in guter Position auf den letzten Anstieg zu warten. Und auch genau bei der finalen Bergwertung kurz vor dem Ziel fiel die Entscheidung. Der Slowene Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) und der spätere Tagessieger Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) konnten sich absetzen. In der Verfolgergruppe beendeten Buchmann und Konrad die Etappe auf den Rängen sechs und sieben.

"Ich wollte mit Alaphilippe mitgehen, als er attackierte, aber er war heute einfach zu stark am Berg. Ich war dann mit Patrick in der Verfolgung und wir wollten die Lücke nach vorne schließen, am Ende sind wir beide in den Top-Ten gelandet. Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden und es kommen ja noch einige Etappen", berichtete Buchmann im Ziel. Auch sein österreichischer Teamkollege Konrad gab sich angesichts der noch ausstehenden fünf Etappen kampffreudig: "Ich war im letzten Jahr hier schon Siebter. Von dem her habe ich noch was vor im Baskenland". Der 26-Jährige kam direkt aus dem Trainingslager zur Rundfahrt. Er nutzt das Rennen vor allem als Vorbereitung für die Ardennenklassiker und den Giro d’Italia.

Trotz des guten Teamergebnis verblieb für den sportlichen Leiter Pömer ein Wermutstropfen: "Die Chancen für Gregor Mühlberger wurden kurz vor dem Ziel zunichte gemacht." Durch einen Fahrfehler eines Konkurrenten erlitt der 23-jährige Österreicher einen Vorderraddefekt, ausgerechnet in der Anfahrt zur letzten Bergwertung des Tages. Mühlberger verlor dann über acht Minuten bis ins Ziel. "Ich werde auf den nächsten Etappen unsere Spitzenfahrer so gut unterstützen wie es mir möglich ist. Vielleicht schaffe ich es auch einmal in die Gruppe des Tages", gab sich Mühlberger zweckoptimistisch.

Felix Großschartner kam mit McCarthy mit einem Rückstand von zwei Minuten auf den Tagessieger Alaphilippe ins Ziel: "Für das Team war es ganz gut mit zwei Fahrern in den Top Ten. Ich habe versucht die Jungs so gut wie möglich zu positionieren. Mal schauen was in den nächsten Tagen noch so geht, aber ich werde sicher auf den nächsten Etappen etwas versuchen“, so Großschartner abschließend.

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