Zweitdivisionär erhält Wildcard

Gazprom-Rusvelo soll auch bei Polen-Rundfahrt für Action sorgen

Foto zu dem Text "Gazprom-Rusvelo soll auch bei Polen-Rundfahrt für Action sorgen"
Sergey Firsanov (Gazprom-RusVelo) bei der Tour of the Alps 2017 | Foto: Cor Vos

18.04.2018  |  (rsn) - Als eines der wenigen Profi-Teams im Peloton ist Gazprom-RusVelo noch ohne Sieg. Dank einer offensiven Fahrweise hat sich der russische Zweitdivisionär aber nicht nur eine Wildcard für Eschborn-Frankfurt am 1. Mai verdient, sondern auch für die Polen-Rundfahrt Anfang August.

"Wir versuchen für unsere Fahrer einen hochwertigen Kalender zusammenzustellen und sind sehr froh, dass uns Renndirektor Czeslaw Lang eingeladen hat", erklärte Gazprom-RusVelo Teamchef Renat Khamidulin, dessen Team zum vierten Mal in Folge bei der Polen-Rundfahrt am Start stehen wird.

Dass sein Team, das aktuell bei der Tour of the Alps und der Kroatien-Rundfahrt im Einsatz ist, noch ohne Sieg da steht, ist für Khamidulin aktuell zu verkraften. "Wir haben noch nichts gewonnen, dennoch ist es eine gute Saison für uns. Wir sind eines der Teams mit dem meisten Kilometern in Fluchtgruppen", betonte der Russe die offensive Fahrweise seiner Schützlinge.

"Radsport sollte den Zuschauern eine große Show, Unterhaltung und Action bieten. Das weiß auch Czeslaw Lang", erklärte der Gazprom-RusVelo-Teamchef indirekt, weshalb man wieder eine Wildcard zur Polen-Rundfahrt erhalten habe. Denn der Veranstalter wird auch bei der vom 4. bis 10. August stattfindenden Landesrundfahrt genau das erwarten: eine attraktive Fahrweise der Russen.

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine