Sechs Wochen nach Schlüsselbeinbruch

Geschke kämpft sich ins Renngeschehen zurück

Von Joachim Logisch

Foto zu dem Text "Geschke kämpft sich ins Renngeschehen zurück"
Simon Geschke bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 2018. | Foto: Cor Vos

24.04.2018  |  (rsn) - Nach seinem Schlüsselbeinbruch in einer Abfahrt der 3. Etappe von Tirreno-Adriatico am 9. März kämpft sich Simon Geschke (Sunweb) langsam wieder ins Renngeschehen zurück. "Es lief etwas besser als letzte Woche beim Amstel Gold Race", sagte der 32-jährige Freiburger nach dem Zieleinlauf des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich zu radsport-news.com.

Auf Platz 68 mit 9:18 Minuten Rückstand zu Sieger Bob Jungels (Quick-Step Floors) hatte Geschke das Ziel erreicht. Trotzdem war er mit dem erst dritten Renntag nach seiner OP zufrieden. "Es war ja erst mein neunter richtiger Renntag in diesem Jahr. Deshalb bin ich noch nicht richtig auf dem Level. Bei so einem Rennen braucht man die Rennhärte, die fehlt mir noch", stellte er fest.

Bis zum vorletzten Anstieg, der Cote de la Roche-aux-Faucon (1,3 Km, 11%) half Geschke mit, seinen Kapitän Michael Matthews in Position zu halten. Als die Entscheidung fiel, konnten aber beide nicht mehr mithalten. "Michael war beim Flèche Wallonne davor Fünfter. Er war unsere Trumpfkarte, doch er hatte einfach nicht den richtigen Tag", stellte Geschke nüchtern fest. Mit seiner Leistung war der Tour-Etappensieger von 2015 ganz zufrieden. "Ich konnte bis zum Faucon mithalten. Das war okay. Ich hoffe aber, dass es jetzt weiter bergauf geht."

Ab heute startet Geschke bei der Tour de Romandie, um dann zum Abschluss der Frühjahrsaison in Frankfurt am 1. Mai seinen Teamkollegen Matthews beim nächsten Versuch zu unterstützen, aufs Podium zu fahren.

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