Mit zweitem Tour-Etappensieg

Superstar Sagan macht Bora-hansgrohe stolz

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Peter Sagan (Bora-hansgohe) | Foto: Cor Vos

11.07.2018  |  Quimper (dpa) - Sicherheitshalber jubelte Superstar Peter Sagan nach dem atemraubenden Sprint berghoch erst hinter der Ziellinie. Der dreimalige Weltmeister feierte seinen zweiten Etappensieg bei der 105. Tour de France und lieferte dabei in Quimper eine Meisterleistung ab.

Als die Konkurrenten wie Fernando Gaviria oder Marcel Kittel längst abgehängt waren, zeigte der Slowake auf der anspruchsvollen Zielankunft der 5. Etappe nach 204,5 Kilometern wieder seine ganze Klasse und ließ sich auch nicht vom starken Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) schlagen.

Das sei laut Sagan quasi so abgesprochen gewesen. "Unterwegs hatte ich zu Sonny gesagt: Überrasch' mich heute im Ziel bloß nicht. Nein, nein hat er geantwortet", witzelte der Slowake nach dem neuerlichen Triumph, seinem insgesamt zehnten bei der Tour.

Nach seinem Zwangs-Aus im Vorjahr hat Sagan offenbar einiges nachzuholen. Auf dem Klassikerkurs zwischen Lorient und Quimper in der Bretagne ließ der Kapitän des deutschen Bora-hansgrohe-Teams der Konkurrenz keine Chance. "Es ist besser gelaufen, als ich gedacht habe. Ein bisschen Glück war mit dabei, aber im entscheidenden Moment hatte ich noch etwas in den Beinen. Das Team hat einen guten Job gemacht. Sie haben mich optimal in Position gebracht", sagte Sagan fast bescheiden.

"Der überrascht mich immer wieder. Das war eine echt schwere Ankunft - Peter macht uns stolz", lobte der routinierte Marcus Burghardt seinen Kapitän. "Er ist wirklich ein Superstar. In jedem Rennen, das er fährt, hat er großen Druck. Das meistert er super."

Für die schwierige sechste Etappe zur Mur de Bretagne hinauf am Donnerstag sieht Van Avermaet den Franzosen Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) als Favorit. "Er könnte das Gelbe Trikot übernehmen", sagte der Belgier. Von Sagan schwärmte aber auch Van Avermaet: "Es ist superschwer, ihn einzuholen, wenn er erstmal weg ist."

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