Comeback wohl erst Ende des Jahres

Martin nach Sturz vier Wochen ohne Rad, WM-Start gefährdet

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Tony Martin (Katusha-Alpecin) im Ziel der 8. Tour-Etappe | Foto: Cor Vos

15.07.2018  |  (rsn) - Nach seinem schweren Sturz auf der gestrigen 8. Tour-Etappe wird Tony Martin (Katusha-Alpecin) lange ausfallen. "Ich werde vier Wochen das Rad in die Ecke stellen und Ruhe rankommen lassen, weil Erschütterungen meinem Hals und dem Rücken nicht gut tun würden“, sagte der viermalige Zeitfahrweltmeister am Sonntag auf Nachfrage von Eurosport.

Wann Martin wieder zu den Rennen zurückkehren kann, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehen. Der Start bei der Straßen-WM Ende September in Innsbruck dürfte aber unwahrscheinlich sein. "Ich schaue, wie schnell ich wieder auf die Beine und in Form komme und hoffe, dass ich zum Ende des Jahres wieder einsatzbereit bin“, sagte der 33-Jährige, der heute noch nach Brüssel fahren und von dort in seine Schweizer Wahlheimat fliegen wird.

Dabei war Martin, der in der ersten Tourwoche ausschließlich Helferaufgaben übernommen hatte, für die heutige Kopfsteinpflasteretappe nach Roubaix von der Teamleitung mit einem Freifahrtschein ausgestattet worden. "Ich hatte mir für heute sehr, sehr viel vorgenommen, es war mein Highlight, muss ich ganz ehrlich sagen, und ich habe mich sehr darauf gefreut“, betonte er und fügte an: "Es ist extrem schwer für mich, die Mannschaft jetzt zu verlassen. Wir hatten noch einige Ziele gerade auch mit Ilnur Zakarin für die Gesamtwertung.

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