Copeland kritisiert Sicherheitsmaßnahmen

Nibali-Sturz: Verklagt Bahrain-Merida die ASO?

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Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) | Foto: Cor Vos

21.07.2018  |  (rsn) - Bahrain-Merida erwägt laut einer Meldung der Gazzetta dello Sport, wegen des Sturzes von Kapitän Vincenzo Nibali den Tour de France-Veranstalter ASO zu verklagen. Das Team sieht die Sicherheit der Fahrer bei der Frankreich-Rundfahrt nicht gewährleistet.

"Es ist offensichtlich, dass es bei der Tour nicht genügend Kontrollen gibt", sagte Teamchef Brent Copeland der italienischen Sportzeitung. "Es muss mehr unternommen werden, um die Sicherheit der Fahrer zu garantieren. So wie es jetzt ist, ist es nicht zu akzeptieren. Beim Giro ist es ganz anders", fügte der Südafrikaner an.

Der 33-jährige Nibali war am Donnerstag auf der Klnigsetappe im Schlussanstieg nach Alpe d Huez vier Kilometer vor dem Ziel gestürzt, nachdem er sich mit seinem Lenker im Umhängeband einer Kamera eines Zuschauers verfangen hatte. Der Italiener kämpfte sich trotz starker Schmerzen zwar noch ins Ziel und verteidigte sogar seinen vierten Gesamtrang.

Danach musste Nibali aber in ein Krankenhaus nach Grenoble gebracht werden, wo ein Wirbelbruch diagnostiziert wurde, der ihn zu einer mehrwöchigen Pause zwingt. Sein WM-Start im September soll aber nicht gefährdet sein.

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