Kolumbianer mit Gesichtstrauma und Nasenbruch

Bernal und Landa in San Sebastian schwer gestürzt

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Egan Arley Bernal (Sky/Vordergrund) und Mikel Landa (Movistar) sind bei der Clasica San Sebastian schwer gestürzt | Foto: Cor Vos

04.08.2018  |  (rsn) - Bevor die Clasica San Sebastian am bis zu 18 Prozent steilen Alto de Murgil Tontorra in ihre entscheidende Phase einrat, kam es im Favoritenfeld rund 20 Kilometer vor dem Ziel zu einem folgrenschweren Massensturz.

Am schwersten erwischte es dabei Egan Bernal (Sky) und Mikel Landa (Movistar), die beide lange liegen blieben und schließlich nach einer ersten ärtzlichen Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Wie ihre Teams rund eine Stunde nach dem Rennen via Twitter mitteilten, standen weitere Untersuchungen zu diesem Zeitpunkt noch aus.

Bernal, der stark im Gesicht blutete, habe sich ein Gesichtstrauma zugezogen und wurde geröntgt, schrieb Team Sky. Dabei wurde beim jungen Kolumbianer ein Bruch der Nase sowie eine Verletzung des Oberkiefers festgestellt. Bernal werde die Nacht im Krankenhaus verbringen und von Kieferspezialisten weiter untersucht, hieß es weiter.

Landa konnte seine Schulter nicht bewegen und hatte große Schmerzen im Rücken. Bei Untersuchungen im Krankenhaus wurde ein Bruch des Dornfortsatzes des Lendenwirbels diagnostiziert. Auch der Spanier muss sich weiteren Untersuchungen unterziehen. Wie Movistar meldete, wird der Siebte der Tour de France zwei bis drei Wochen ausfallen, wodurch seine Teilnahme an der am 25. August beginnenden Vuelta a Espana gefährdet ist.

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