Führung in der Punktewertung zum Trost

Sagan jagt weiter vergeblich den Vuelta-Etappensieg

Von Felix Mattis

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Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) | Foto: Cor Vos

05.09.2018  |  (rsn) - Drei zweite Plätze hat Peter Sagan (Bora-hansgrohe) bei dieser Spanien-Rundfahrt schon eingefahren: auf den Etappen 7, 8 und 10. Hinzu kommt Rang drei auf der 3. Etappe. Nur mit dem Sieg will es für den Weltmeister bei der Vuelta bislang nicht klappen.

In Pozo Alcon auf der 7. Etappe gewann der Slowake zwar den Sprint, fünf Sekunden vor ihm schnappte aber Tony Gallopin (Ag2r La Mondiale) als Ausreißer den Tageserfolg weg. Tagsdrauf in Almadén lag Sagan an der Spitze, wurde auf den letzten Metern im Sprint aber noch von Alejandro Valverde (Movistar) übertrumpft. Und in Fermoselle auf der 10. Etappe musste er sich nun dem Italiener Elia Viviani (Quick-Step Floors) geschlagen geben.

"Es war ein wirklich schneller Sprint, und diese Sprints sind nicht wirklich etwas für mich. Es gab starken Rückenwind", erklärte er anschließend und erkannte an: "Ich denke, in solchen Sprints ist Elia viel schneller als ich."

Trost gab es für Sagan in Form eines Trikots, mit dessen Farbe er in etwa genauso stark assoziiert wird, wie mit den Regenbogenstreifen: Grün. Durch den erneuten zweiten Rang übernahm Sagan in Fermoselle die Führung in der Punktewertung von Valverde. 83:81 steht es für den Weltmeister.

"Das hatte ich nicht erwartet, aber so kann ich mich über den zweiten Platz auch freuen", sagte Sagan. "Jetzt werde ich versuchen, das Trikot so lange wie möglich zu verteidigen."

Dazu wäre es gut, wenn der Weltmeister am Mittwoch erneut im Ziel um Punkte und vielleicht den Etappensieg sprinten kann. Allerdings glaubt er daran selbst nicht wirklich: "Ich denke, morgen ist wieder eine Ausreißergruppe dran. Übermorgen müssen wir sehen." Ab Freitag aber folgen drei Bergankünfte hintereinander. Da dürfte Valverde dem Weltmeister Punkte abnehmen.

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