Belgier gelingt beim GP Wallonie zweiter Saisonsieg

Stuyven triumphiert an der Zitadelle von Namur

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Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) bejubelt seinen Sieg beim GP Wallonie. | Foto: Cor Vos

12.09.2018  |  (rsn) – Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) hat den GP de Wallonie (1.1) gewonnen. Der Belgier setzte sich nach 205 Kilometern an der Citadelle von Namur aus einer sechs Fahrer starken Spitzengruppe vor seinem Landsmann Dimitri Claeys (Cofidis) und dem Franzosen Warren Barguil (Fortuneo-Samsic) durch.

Für Stuyven war es der zweite Saisonsieg, nachdem er im vergangenen Monat eine Etappe der BinckBank-Tour gewonnen hatte. Titelverteidiger Tim Wellens (Lotto Soudal) hatte dagegen kurzfristig seinen Start abgesagt, nachdem er am vergangenen Wochenende noch bei den kanadischen WorldTour-Rennen eim Einsatz war. Sein Teamkollege Jelle Vanendert wurde Vierter, gefolgt vom Franzosen Guillaume Martin (Wanty-Groupe Gobert).

"Es ist nicht immer so, dass am Ende der stärkste Fahrer gewinnt, aber heut war es der Fall", sagte Dirk Demol, Sportdirektor bei Trek-Segafredo, nach dem Rennen. Nach zehn Kilometern hatten sich Jasper De Laat (Wanty-Groupe Gobert) und vier weitere Fahrer vom Feld gelöst und sich auf dem welligen Kurs einen Maximalvorsprung von fünf Minuten herausgefahren. 60 Kilometer vor dem Ziel war für die mittlerweile auf ein Quartett geschrumpfte Spitzengruppe davon noch die Hälfte übrig. 20 Kilometer später war die Flucht beendet.

Nach einigen vergeblichen Attacken formierte sich schließlich 25 Kilometer vor dem Ziel eine neun Fahrer starke Spitzengruppe um Stuyven, Barguil, Jan Bakelants (Ag2R) und Guillaume Martin. In der Anfahrt zur Schlusssteigung wuchs die Gruppe auf 19 Fahrer an. Durch die Attacke von Barguil wurde die Gruppe auf dem Weg zur Citadelle von Namur auf sechs Fahrer reduziert Letztlich hatte Stuyven die besten Beine und feierte seinen zweiten Saisonsieg.

Endstand:
1. Jasper Stuyen (Trek-Segafredo)
2. Dimitri Claeys (Cofidis)
3. Warren Barguil (Fortuneo-Samsic)
4. Jelle Vanendert (Lotto Soudal)
5. Guillaume Martin (Wanty-Groupe Gobert)

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