Viermaliger Etappensieger führt Startliste an

Türkei-Rundfahrt: Bennett trifft auf Gaviria und Degenkolb

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Sam Bennett (Bora-hansgrohe) gewann 2017 vier Etappen der Türkei-Rundfahrt. | Foto: Cor Vos

04.10.2018  |  (rsn) - Bei ihrer zweiten Austragung als WorldTour-Rennen kann die Türkei-Rundfahrt mit einigen namhaften Sprintern aufwarten. Neben Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) und Sam Bennett (Bora-Hansgrohe) werden auch John Degenkolb (Trek-Segafredo), Edward Theuns (Sunweb) und Simone Consonni (UAE Team Emirates) am Start der 54. Auflage der Presidential Cycling Tour of Turkey stehen. Dazu bringt Quick-Step Floors mit Gavirias Landsmann Alvaro Hodeg einen weiteren sprintstarken Fahrer mit nach Konya, wo am Dienstag die 54. Auflage der sechstägigen Rundfahrt (9. - 14. Okt.) beginnen wird.

Im vergangenen Jahr sicherte sich der 27-jährige Bennett gleich vier der ebenfalls sechs Etappen, von denen fünf im Sprint entschieden wurden. Zum Finale in Istanbul stürzte der Ire in der letzten Kurve, den Sieg in der türkischen Metropole holte sich so Theuns, der zuvor zweimal Zweiter geworden war.

Auf der vorläufigen Startliste von Bora-hansgrohe steht mit dem Italiener Matteo Pelucchi ein weiterer schneller Mann, der zuletzt bei der Slowakei-Rundfahrt seinen ersten Saisonsieg feierte. Vorgesehen sind zudem die beiden Österreicher Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger, der Pole Maciej Bodnar sowie der Lette Aleksejs Saramotins, mit 36 Jahren der älteste Fahrer des Bora-Aufgebots.

"Ich kenne die Zieleinläufe und weiß, was nötig ist, um den Job zu erledigen, aber mit anderen Konkurrenten wird das ein anderes Rennen, daher wird es schwer vorherzusagen sein", sagte Bennett, der am Mittwoch als Vorjahressieger den Münsterland Giro nur auf Rang elf beendete, nachdem die Sprintabsprache mit seinem Teamkollegen Pascal Ackermann nicht klappte, zu seinen Erfolgsaussichten. "Quick-Step ist als Team so stark und gut aufeinander abgestimmt. Bei Sprintetappen wissen sie, wie man alles richtig macht und es jedes Mal wiederholt, das ist wirklich beeindruckend“, lobte er den belgischen Rennstall, der mit bisher 69 Saisonsiegen so erfolgreich ist wie kein anderes.

Die höhere Attraktivität des Rennens lässt sich auch an der aus 20 Mannschaften bestehenden Startliste ablesen. Statt wie 2017 nur vier werden diesmal neun WorldTour-Rennställe Aufgebote zur Türkei-Rundfahrt schicken: Astana, Bahrain-Merida, BMC, Bora-hansgrohe, Katusha-Alpecin, Quick-Step Floors, Sunweb, Trek-Segafredo sowie das UAE Team Emirates.

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