Spanischer Zweitdivisionär bewirbt sich um Wildcard

Nach Vuelta-Debüt will Euskadi - Murias 2019 auch zur Tour

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Eduard Prades (Euskadi - Murias) hat in diesem Jahr die Norwegen- und die Türkei-Rundfahrt gewonnen. | Foto: Cor Vos

25.11.2018  |  (rsn) – Nach dem Vuelta-Debüt in diesem Jahr bemüht sich der spanische Zweitdivisionär Euskadi - Murias um eine Einladung für die Tour de France 2019. Wie Manager Jon Odriozola in einem Interview mit der spanischen Sportzeitung AS mitteilte, habe man sich beim Organisator ASO offiziell um eine der vier Wildcards beworben. Als Verbindungsmann diene dabei Francis Lafargue, der früher zum Management der Rennställe Reynolds und Banesto zählte.

Obwohl die Konkurrenz groß ist und die ASO in den vergangenen beiden Jahren die drei französischen Equipes Cofidis, Direct Energie, Fortuneo-Samsic sowie Wanty-Groupe Gobert aus Belgien berücksichtigt hat, zeigte sich Odriozola zuversichtlich. "Vor wenigen Monaten haben die Leute gesagt, wir würden nicht zur Vuelta kommen, und wir haben gezeigt, dass man mit Demut und Arbeit einen langen Weg gehen kann", sagte der Spanier, der die Überzeugungskraft von sportlichen Ergebnissen und des Verbindungsmanns Lafargue setzt.

Euskadi - Murias hat mit Eduard Prades (zu Movistar), der zuletzt die Türkei-Rundfahrt gewann, zwar einen seinen wichtigsten Fahrer verloren, mit Benat Intxausti (von Team Sky) aber zumindest auf dem Papier gleichwertigen Ersatz verpflichten können. In seiner ersten Saison in der zweiten Liga des Radsports gelangen dem Team acht Siege, für die sieben Fahrer sorgten.

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