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Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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22.06.2001 -
Berlin (dpa) - Am Freitag kommender Woche (29. Juni) wird in Bonn das neunköpfige Telekom-Team für die am 7. Juli beginnende Tour de France bekannt gegeben - und Erik Zabel (Unna) bangt dabei um seine Interessen. Wenn der Italiener Gian Matteo Fagnini, als Zabel-«Lokomotive» bekannt und geschätzt, nicht dabei sein sollte, wäre das für den Weltcup-Gewinner des Vorjahres «eine Art Super-Gau», sagte er in Zeitungs-Interviews.
Den Verzicht auf Fagnini kann sich Telekom-Teamsprecher Olaf Ludwig «kaum vorstellen». Er verwies jeodch darauf, dass Teamleiter Rudy Pevenage verantwortlich für die Aufstellung sei. «Nach Rücksprache mit Jan Ullrich, Zabel und Manager Walter Godefroot.»
Ein möglicher Interessen-Konflikt zwischen den beiden Telekom- Topfahrern bei der Tour wurde in den Vorjahren bisher immer geschickt vermieden. Diesmal fürchtet Zabel, dass alles auf die Karte Ullrich gesetzt werden könnte und kein Platz mehr für Sprinter-Interessen vorhanden sei. «Ich möchte eine Etappe gewinnen. Mit Fagnini habe ich mehr Vertrauen und gehe ruhiger ins Rennen», so Zabel, der in diesem Jahr schon 15 Siege einfuhr, maßgeblich unterstützt von dem Italiener, der auch am Etappenerfolg bei der Tour de Suisse am Mittwoch beteiligt war. Zabel will bei seiner achten Tour zudem zum sechsten Mal in Folge das Grüne Trikot des besten Sprinters holen.
Ullrich, Zabel, Fagnini, Alexander Winokurow (Kasachstan), Steffen Wesemann (Wolmirstedt), Kevin Livingston (USA), Giuseppe Guerini (Italien) und Andreas Klöden (Berlin) galten bisher als feste Größen für die Tour. Rolf Aldag (Ahlen), Jens Heppner (Gera) und Udo Bölts (Heltersberg) stehen in der Warteschleife.
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