Gericht verlängert U-Haft für Vandenbrouckes Betreuer Sainz

05.03.2002  |  Dendermonde (dpa) - Bernard Sainz (58), Betreuer des belgischen Radsportprofis Frank Vandenbroucke, bleibt wegen Dopingverdachts vorläufig in Untersuchungshaft. Das entschied ein Gericht im flämischen Dendermonde wegen der Schwere der Vorwürfe und Rückfallgefahr.

Gegen den Franzosen Sainz, der in Belgien den Spitznamen «Doktor Mabuse» trägt, läuft eine Untersuchung wegen des Besitzes von Hormonprodukten. Sainz erklärte, es handele sich um homöopathische Mittel für Radsportler. Ergebnisse der Analyse sollen in zwei Wochen vorliegen.

Die Polizei hatte die Produkte bei einer Verkehrskontrolle im Kofferraum des Autos von Sainz gefunden, nachdem der Betreuer die Nacht bei Vandenbroucke verbracht hatte. Nach dem Fund durchsuchten die Fahnder vergangene Woche das Haus Vandenbrouckes, wo sie kleinere Mengen EPO, Clenbuterol und Morphin entdeckten. Der Radprofi räumte den Besitz der Mittel ein und erklärte, das Clenbuterol sei für seinen Hund bestimmt. Die belgische Presse erklärte die Karriere Vandenbrouckes, der schon in der Vergangenheit wegen Dopings aufgefallen war, wegen der jüngsten Vorfälle für beendet.

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