Zitat der Woche:
"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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10.09.2001 -
Berlin (dpa) - Am 11. September geht es wieder rund. Noch bevor die Straßen-Weltmeisterschaften vom 8. bis 14. Oktober in Lissabon über die Bühne gehen, beginnt im Sportplast von Amsterdam die Sechstage-Saison. Elf Rennen sind bis Ende Januar 2002 geplant.
Bei Veranstaltungen in Dortmund (1.-6. November), München (8.-13. November), Bremen (10.-15. Januar), Stuttgart (18.-23. Januar) und Berlin (24.-29. Januar) ist Deutschland wieder das Haupt- Betätigungsfeld der Sechstage-Fahrer. Die klassischen europäischen Radsportländer Italien (Mailand), Frankreich (Grenoble) und Belgien (Gent), sind neben Kopenhagen und Zürich nur einmal Gastgeber.
Die deutschen Weltmeister im Zweier-Mannschaftsfahren, Stefan Steinweg und Erik Weispfennig, stehen an der Spitze der zwölf Paare, die das erste Sechstagerennen der Saison in Amsterdam austragen. Die niederländische Metropole hatte sich eine 32-jährige Pause gegönnt, das letzte dortige Sechstagerennen hatte 1969 Peter Post mit Romain Deloof gewonnen. Amsterdam schielt beim Neuanfang nach Berlin, wo nach dem Wiederbeginn 1997 im Velodrom in jedem Jahr mehr Zuschauer kamen - im vergangenen Januar rund 70 000.
Die Veranstalter des 91. Berliner Sechstagerennens setzen diesmal auch auf die Zugkraft des sechsfachen Trägers des Grünen Trikots bei der Tour de France, Erik Zabel aus Unna. Im Vorjahr schien der gebürtige Berliner den Gagenrahmen der sparsamen Hauptstädter noch zu sprengen, diesmal sollen die geschätzten 100 000 Mark für seine Verpflichtung bereit liegen. «Ich nehme in der nächsten Woche Verhandlungen auf. Diesmal ist seine Verpflichtung Chefsache», sagte der Berliner Sechstage-Boss Heinz Seesing.
Der Telekom-Star hat sich noch nicht festgelegt, bekam aber schon Grünes Licht aus der Führungsetage. «Rolf Aldag hat im Vorjahr gute Erfahrungen mit dem späten Termin in Berlin gemacht», meinte Zabel, der sich im Vorjahr in Dortmund und München zweimal auf der Bahn zeigte. Zabel, frisch gekürter Etappensieger der Spanien-Rundfahrt, ist der prominenteste Straßen-Profi, der für seltene Auftritte in der Halle zur Verfügung steht und noch dazu mit den Spezialisten zumindest mithalten kann. «Jan Ullrich und Lance Armstrong sind nicht zu bekommen, auch, weil ihnen Erfahrung auf der Bahn fehlt», meinte Berlins Rennleiter und Sechstage-Idol der 50er Jahre, Otto Ziege.
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