Profi-Radsport

Fiedler plant nach Sturz schnelle Rückkehr auf die Bahn

09.10.2001 -

Chemnitz (dpa) - Der zweimalige Olympiasieger im Radsprint, Jens Fiedler aus Chemnitz, plant nach seinem schweren Sturz bei der Bahn-WM in Antwerpen seine Rückkehr auf die Bahn. Der 31-Jährige hatte sich nach einem Massensturz im Keirin-Finale mit einer Schultergelenks-Sprengung zu Fuß ins Ziel gerettet und sein defektes Rad per Hand über die Ziellinie transportiert.

Fiedler, der in dieser Disziplin zwei Mal Weltmeister war, kam so noch zu einer kaum erwarteten Bronzemedaille. «Ich hatte so eine Verletzung schon einmal, allerdings in der linken Schulter. Diesmal hat es mich rechts erwischt. Zum Glück hatte ich sowieso eine Pause nach der WM eingeplant. Die Ärzte meinen, dann wäre kein Eingriff notwendig.» Fiedler wird in den kommenden Wochen wieder auf das Rad steigen und sich langsam und ohne Druck auf die Sechstage-Rennen vorbereiten können.

Bereits im Frühjahr hatte ihn ein Rippenbruch nach schwerem Sturz aus dem Tritt gebracht. Mit Hilfe seines neuen Trainers Jörg-Uwe Krünägel, der ihn 1992 schon zu seinem ersten Olympia-Erfolg geführt hat, will Fiedler noch bis 2004 aktiv bleiben und das dritte Gold seiner Laufbahn bei Olympischen Spielen anpeilen.

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