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Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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26.03.2002 -
Empuriabrava/Spanien (dpa) - Nach zwei Etappensiegen zum Auftakt musste Erik Zabel (Unna) auf dem 3. Tagesabschnitt der Katalanischen Woche die Führung in der Gesamtwertung abgeben.
Der Telekom-Sprinter hatte am Vormittag noch die 2. Etappe über 107 Kilometer vor dem Berliner Stefan Kupfernagel gewonnen. Am Nachmittag kam der 31-Jährige beim Einzelzeitfahren über 10,3 Kilometer mit 47 Sekunden Rückstand nur auf den 50. Platz. Den Sieg und damit auch das Gelbe Trikot des Spitzenreiters holte sich der Spanier Juan Carlos Dominguez in 11:52 Minuten vor seinem Landsmann Mikel Pradera.
Mit dem zweiten Sieg im zweiten Rennen hatte sich Zabel für sein enttäuschendes Abschneiden beim Klassiker Mailand - San Remo und den Verlust der Spitzenposition in der Weltrangliste entschädigt. Wie am Vortag siegte der Sprint-Spezialist aus dem Team Telekom unangefochten bei der Massenankunft des fast geschlossenen Feldes. Der Berliner Stefan Kupfernagel vom Schweizer Phonak-Team sorgte mit Platz zwei für einen deutschen Doppelerfolg.
Beim Einzelzeitfahren ließ es Zabel mit Rang 50 am Nachmittag ruhiger angehen, denn er rechnet sich auf der bis zum Freitag andauernden Tour noch Chancen auf weitere Etappensiege aus. Deswegen wurde der kurze Tagesabschnitt eine spanische Domäne. Triumphator war Dominguez, der bei seinem Gesamtsieg der Katalanischen Woche im Jahr 1997 ebenfalls das Einzelzeitfahren gewonnen hatte. Als bester Deutscher kam Zabels Team-Kollege, Doppel-Olympiasieger Robert Bartko (Berlin), auf den vierten Platz.
Am Mittwoch folgt die «Königsetappe» bei der insgesamt 737 Kilometer langen Fernfahrt. Das Teilstück führt über 157 Kilometer von Castello de Empuries hinauf zum 2080 Meter hohen Coll de Pal.
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