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26.05.2002 -
Berlin (dpa) - Telekom-Chef Ron Sommer hat sich vor Radprofi Jan Ullrich gestellt, der mit seiner Fahrerflucht unter Alkoholeinfluss und der Absage für die Tour de France wegen Knieproblemen für Negativ-Schlagzeilen gesorgt hatte. «
Mein Verhältnis und das Verhältnis des Unternehmens zu Jan hat sich kein bisschen geändert. Wir stehen zu Jan, das ist keine Frage. Jan ist 28. Ein 28-Jähriger geht mit Dingen vielleicht manchmal anders um, als ein 52-Jähriger es empfehlen würde», betonte Sommer in der «Bild am Sonntag». Ullrich hatte bei seinem Unfall mit 1,41 Promille Fahrräder beschädigt.
Für Sommer ist Ullrich ein Jahrhundertsportler. «Es gibt in der Welt keinen Radsportler, der mehr gewonnen hat. Auch nicht Lance Armstrong», fügte der Telekom-Chef hinzu.
Trotz Partnerschaft mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist Fernsehen von der Weltmeisterschaft für die Telekom-Mitarbeiter nicht erwünscht. «Ein Dienstleistungsunternehmen wie wir könnte Kunden kaum erklären, dass wir gerade nicht zur Verfügung stehen. Ich selbst habe zu wenig Zeit, zwei mal 45 Minuten zu gucken, beschränke mich auf die Zusammenfassungen am Abend. Ich wünsche der Mannschaft natürlich viel Glück.»
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