Profi-Radsport

Schweizer Rütimann als Doping-Täter entlarvt

31.05.2002 - Zürich (dpa) - Der Schweizer Radprofi Stefan Rütimann ist als Doping-Wiederholungstäter entlarvt worden. Der 24-Jährige wurde am 5. Mai nach der Schlussetappe der Tour de Romandie positiv auf das anabole Steroid Testosteron getestet.

Nachdem er auf eine Analyse der B-Probe verzichtete, droht dem für das italienische Team Tacconi startenden Fahrer laut Doping-Reglement des internationalen Radsportverbandes (UCI) eine Sperre von vier Jahren.

Zuvor war Rütimann bereits am 1. Mai 2001 nach dem Rennen am Henninger Turm in Frankfurt positiv getestet worden. In seiner Urinprobe war damals das anabole Steroid Norandrosteron gefunden worden. Rütimann wurde von der Unabhängigen Dopingstrafbehörde des Schweizer Radsportverbandes für sieben Monate gesperrt. Die Antidoping-Kommission des Weltverbandes UCI reduzierte die Sperre um einen Monat, wodurch Rütimann ab 8. März wieder an Rennen teilnehmen durfte.

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