Aktuelle Nachrichten
Continental-News
Hintergrund
Ergebnisse
Teams
Fahrer
Videos
Live-Ticker
TV-Termine
Giro d'Italia
Tour de France
Deutschland Tour
Vuelta a España
Archiv
RSN-Archiv 1996-2007
Kleinanzeigen
Links
Vereinsdatenbank
Lexikon
WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
10.06.2002 -
Stuttgart (dpa) - Die Deutschland-Tour hat neue Bewegung in die nationale Radsport-Szene gebracht, die Veranstaltung selbst soll jedoch vorerst bleiben, was sie ist: Klein, aber fein. So stark wie nie zuvor hat der deutsche Vorzeige-Rennstall Telekom während der heimischen Rundfahrt die nationale Konkurrenz zu spüren bekommen.
«Es ist genau das passiert, was vorher keiner für möglich gehalten hat», sagte der Manager des Essener Coast-Teams, Marcel Wüst, nach der Schlussetappe am Sonntagabend in Stuttgart: «Am Ende der Woche stehen zwei deutsche Teams auf dem Podium, und niemand trägt Magenta.»
Die Mannschaften von Coast und Gerolsteiner haben während der letzten Woche einen sportlichen Aufwind erlebt. Der Coast-Profi Aitor Garmendia (Spanien) wurde hinter seinem Landsmann Igor Gonzales de Galdeano vom Once-Team Zweiter der Gesamtwertung, Gerolsteiners Tobias Steinhauser (Scheidegg) Dritter. «Man hat jetzt gesehen, dass es am deutschen Radsport-Himmel nicht nur einen Stern gibt. Wir sind jetzt zu dritt dort oben», zog Wüst sein Fazit.
Den Organisatoren wird das recht gewesen sein. Ehrgeizigen Plänen, diesen Rückenwind zu nutzen und die Veranstaltung in der Hierarchie der großen Rundfahrten weiter vorne zu platzieren, sind jedoch enge Grenzen gesetzt. «Um eine echte Rundfahrt durch Deutschland bieten zu können, sind die sieben Tage, die wir zur Verfügung haben, natürlich eigentlich zu wenig», erläuterte Tour-Direktor Kai Rapp: «Es ist allerdings illusorisch, die Deutschland-Tour zu einer großen Rundfahrt zu machen.»
Seit ihrer Wiederbelebung vor drei Jahren hat das Etappenrennen zwei Aufwertungen durch den Radsport-Weltverband (UCI) erfahren, in diesem Jahr gehörte sie erstmals zur dritthöchsten Kategorie 2,2. Das Teilnehmerfeld konnte sich mit 16 GS I- und 3 GS II-Teams sehen lassen, Fahrer und Team-Sprecher lobten unisono die gute Organisation, und es gab tägliche Fernseh-Übertragungen durch die ARD. Der Gesamtetat ist seit 1999 von umgerechnet 2,8 Millionen auf 3,4 Millionen Euro angewachsen.
Die Strecke hatte in diesem Jahr allerdings eher regionalen als nationalen Charakter. Die 1170 km von Wiesbaden nach Stuttgart führten ausschließlich durch Süddeutschland, die mit Abstand meisten Pedaltritte absolvierten die Profis dabei in Baden-Württemberg. Wüst sieht darin kein Problem. «Dass man in einer Woche nicht immer durch ganz Deutschland fahren kann, ist klar. Das macht aber nichts. Die Tour hat auch so ihren Wert. Aus Sicht der Mannschaften liegt der Termin ausgezeichnet», sagte der 34-Jährige Ex-Profi. Eine Verlängerung hält er für falsch: «Ich glaube nicht, dass man dann noch ein so hochklassiges Fahrerfeld verpflichten könnte. Der Terminkalender ist für die Rennställe ohnehin voll genug.»
Schumi und Förster vor Rekordkulisse in Oberhausen (28.08.2008)
Schillinger: Zwei Siege in 24 Stunden (20.08.2008)
Michael Schweizer stürmt zum Hattrick (19.08.2008)
Re: Markus Fothen unter die ersten Zehn - (30.08.2008)
Re: weiter abwärts! ? (30.08.2008)
Re: Kohl unterschreibt morgen... (30.08.2008)
Kohl unterschreibt morgen... (28.08.2008)
weiter abwärts! ? (28.08.2008)