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"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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28.09.2002 -
San Martin de la Vega (dpa) - Auch ohne Etappensieg hat sich Erik Zabel erstmals das rot-weiße Trikot des Punktbesten bei der 57. Spanien-Rundfahrt der Radprofis gesichert. Am Ende der 20. Etappe von Avila in einem Vergnügungspark bei Madrid zog Zabel erneut den Kürzeren und musste mit Rang drei hinter den Italienern Angelo Furlan und Alesssandro Petacchi zufrieden sein.
Furlan feierte bereits seinen zweiten Tagessieg bei der diesjährigen Vuelta, auf Rang vier kam Sven Teutenberg aus Mettmann.
«Ich freue mich riesig über dieses Trikot - gerade, nachdem es im letzten Jahr nicht ganz gereicht hat. Ich muss mich bei meinen vier Teamkollegen bedanken. Sie haben drei Wochen lang wieder super für mich gearbeitet. Schade, dass ich ihnen keinen Sieg schenken konnte», erklärte Zabel im Ziel.
Schon bei den Zwischensprints auf der 141 Kilometer langen Etappe hatte Zabel in der Punktwertung seinen Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Petacchi weiter ausgebaut. Nach drei Etappensiegen im Vorjahr langte es für die Nummer eins des Team Telekom zwar erneut nicht zum ersehnten Tageserfolg, doch als fleißigster Punktesammler der Vuelta dürfte der 32-Jährige auch seine Führung in der Weltrangliste behaupten.
Spannend bleibt es in der Gesamtwertung. Spitzenreiter Roberto Heras aus Spanien geht mit 68 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Aitor Gonzalez in das abschließende Einzelzeitfahren. Es endet am Sonntag nach 41,2 Kilometern im Santiago-Bernabeu-Stadion in Madrid. Beim ersten Zeitfahren vor zwei Wochen in Cordoba hatte der siegreiche Gonzalez 1:43 Minuten Vorsprung auf Heras heraus gefahren, der dennoch weiter auf seinen zweiten Erfolg nach 2000 hofft.
Den Rennverlauf bestimmte über weite Strecken Oscar Laguna. Der Spanier riss nur drei Kilometer nach dem Start in Avila aus und besaß bis zu zehn Minuten Vorsprung, wurde aber nach 125 Kilometern Alleinfahrt vom Hauptfeld geschnappt. Im abschließenden Massensprint hatte Furlan schließlich deutlich die Nase vorn.
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