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"Ich weiß nicht, ob ich mich daran gewöhnen werde, dass mich die Leute jetzt Sir Chris nennen."
(Der von der Queen zum Ritter geschlagene vierfache Bahn-Olympiasieger Chris Hoy)
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04.02.2003 -
Port d`Alcudia (dpa) - Radprofi Erik Zabel aus Unna arbeitet sich auf der Mallorca-Rundfahrt kontinuierlich nach vorne. Ausgerechnet auf der schwersten Etappe der Fünf-Tage-Fahrt über vier Anstiege verpasste der 32-jährige Weltranglisten-Spitzenreiter auf Rang zwei seinen ersten Saisonsieg nur hauchdünn - noch dazu mit dem Handicap einer Oberarm-Prellung.
Den Spurt einer großen Spitzengruppe gewann nach 169 km in Port d`Alcudia der Australier Allan Davis, der Zabel und den Niederländer Rudi Kemna im Ziel der 3. Etappe auf die Ränge verwies.
Der Telekom-Kapitän, der die Rundfahrt am Sonntag mit einem siebenten Platz begonnen hatte und am Vortag auf Rang drei gelandet war, nachdem ihn ein Zuschauer auf der Zielgeraden behindert hatte, sicherte sich am Dienstag die inoffizielle Führung in der Gesamtwertung. Bei der Mallorca-Rundfahrt wird nur eine durchgehende Punktwertung geführt, weil das Regelement eine nicht permanente Teilnahme der Starter an jedem Tag gestattet. Viele Spitzenfahrer picken sich nur die Etappen heraus, die in ihr Trainingsprogramm passen. Zabel hat vor, bis Donnerstag alle fünf Etappen zu absolvieren.
Mit zu den aktivsten Fahrern auf der von Regen und Sturm begleiteten «Königsetappe» rund um Port d`Alcudia war Patrick Sinkewitz aus Fulda. Der 22-Jährige gehörte bereits zur ersten Fluchtgruppe, die sich nach 35 Kilometern gebildet hatte. Später stieß auf der Abfahrt vom Nebel verhangenen Puig Mayor, dem höchsten Berg Mallorcas, auch Zabel dazu. 29 km vor dem Ziel waren die verschiedenen Ausreißergruppen gestellt.
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