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"Vielleicht sollte man einfach mal ein Jahr ohne Spanien fahren"
(Frauen-Bundestrainer Jochen Dornbusch nachdem die Spanierin Moreno positiv getestet wurde)
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25.02.2003 -
Zürich/Essen (dpa) - Der Streit um die Steuerabgaben für die 12 ausländischen Fahrer beim Essener Profi-Rennstall Coast hält an. «Es geht nach wie vor um die Einbehaltung der 16 Prozent Mehrwertsteuer durch den Arbeitgeber für das Jahr 2002. Der Weltverband ist eingeschaltet. Zur Not werden wir klagen», sagte der ehemalige Weltklasse-Profi Tony Rominger, jetzt Manager der Coast- Fahrer Alex Zülle und Niki Aebersold (beide Schweiz).
Auch die spanischen Coast-Fahrer um den Vuelta-Gewinner Luis-Angel Casero hatten vor einiger Zeit schon Anwälte eingeschaltet. Rominger: «Es geht um einen ganz schönen Batzen Geld.» Teamchef und Jan Ullrich-Sponsor Günther Dahms wiegelte ab: «Die Verträge und die Rechtslage in Deutschland sind klar. Wir sind gegenüber dem Finanzamt verantwortlich für die Abführung der Prozente, deshalb haben wir die Steuern einbehalten. Ich hoffe, das kapieren auch unsere spanischen Fahrer. Wir haben uns mit dem Weltverband UCI abgestimmt. Mit Zülle ist finanziell alles klar.» Der zweifache Tour de France-Zweite aus der Schweiz startet bei der in Spanien beginnenden Valencia- Rundfahrt.
Bei der Suche nach den angekündigten Großsponsoren für sein Team ist Dahms noch nicht fündig geworden. «Wir sind weiter mit drei Partnern in Verhandlung. Die Verträge sind aber noch nicht unterschriftsreif. Ich gehe weiter fest davon aus, dass wir die laufende Saison finanziell nicht allein durchstehen müssen», sagte Dahms. Sein Team, das durch Ullrich spektakulär verstärkte wurde, hat einen jährlichen geschätzten Finanzbedarf von mindestens sieben Millionen Euro.
Der Olympiasieger trainiert zur Zeit an seinem neuen Wohnort in der Schweiz. In der übernächsten Woche will Ullrich in ein zweites Trainingslager in die Toscana starten. «Er hat, nicht wie sonst zu dieser Zeit üblich, kein Gramm Übergewicht. Sein Training läuft super, sein Knie macht keinerlei Probleme und er ist motiviert wie nie», schwärmte Dahms. Ullrich soll nach Ablauf seiner Doping-Sperre am 23. März bei der Sarthe-Rundfahrt in Frankreich am 8. April seinen ersten Wettkampf nach 14 monatiger Pause bestreiten.
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