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"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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26.09.2003 - Collado Villalba (dpa) - Außenseiter Isidro Nozal hat trotz einer Zitterpartie kurz vor dem Ziel weiter den Gesamtsieg bei der 58. Spanien-Rundfahrt der Rad-Profis vor Augen. Der Lokalmatador besitzt nach einem Einbruch auf der 19. und drittletzten Etappe nur noch 1:55 Minuten Vorsprung auf den ehemaligen Vuelta-Sieger Roberto Heras, der an seinem bisher zweitplatzierten Landsmann Igor Gonzalez de Galdeano vorbeizog.
Den Tagessieg holte sich nach 164 km von La Venga de Alcobendas nach Collado Villalba der Italiener Filippo Simeoni vor seinem dänischen Fluchtgefährten Claus Michael Möller. Heras startete während des Anstiegs zum fast 1900 m hoch gelegenen Alto de Navacerrada seine Attacke auf Nozal. Rund 30 km vor dem Ziel konnte der Fahrer im Gold-Trikot dem Edelhelfer von Tour-Sieger Lance Armstrong nicht mehr folgen. Von den 90 Sekunden Rückstand auf der Passhöhe konnte er während der 23 km langen Abfahrt nur wenig aufholen. Gonzalez de Galdeano hat jetzt 3:03 Minuten Rückstand auf Nozal.
Dessen Polster dürfte aber groß genug sein für das 11,2 km lange Bergzeitfahren auf der 20. Etappe. Dabei fällt zwischen San Lorenzo de El Escorial und dem Alto de Abantos die Entscheidung. Die letzte Etappe findet in Madrid statt, hier will Erik Zabel das Trikot des Punktbesten verteidigen.
Auf der ersten Hälfte der 19. Etappe mit bereits zwei Bergwertungen, darunter eine der ersten Kategorie, hatte Gonzalez de Galdeano erstmals Probleme, Heras zu folgen, kam aber noch einmal heran. Bereits zuvor bildete sich eine 19-köpfige Spitzengruppe, die phasenweise sieben Minuten Vorsprung auf das Feld besaß. Auf dem Weg Alto de Navacerrada schrumpfte die Gruppe jedoch zusehends, auch der Vorsprung verringerte sich immer mehr. Am Ende blieben nur noch Möller und Simeoni übrig. Der Teamgefährte von Weltmeister Mario Cipollini setzte sich im Sprint um den Sieg letztlich klar durch.
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