Streit zwischen BDR und Lehmann geht weiter

12.12.2003  |  Leipzig (dpa) - Der Streit zwischen dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und Jens Lehmann (Leipzig) um den Ausschluss des Olympiasiegers aus der Nationalmannschaft geht in die nächste Runde.

Einen Tag nach den Zugeständnissen des BDR teilten Lehmanns Anwälte mit, dass am 19. Dezember vor dem Bundesrechtsausschuss erneut eine mündliche Verhandlung stattfindet. Zuvor waren Vergleichsverhandlungen zwischen dem BDR und Lehmann gescheitert.

Der 36-Jährige sowie die Thüringer Daniel Becke (Erfurt), Sebastian Siedler (Gera) und Christian Bach (Erfurt) waren nach den Bahnrad-Weltmeisterschaften aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen worden. Bei den Titelkämpfen in Stuttgart hatte sich das Quartett geweigert, gemeinsam mit Robert Bartko (Potsdam) und Guido Fulst (Berlin) in der 4000-m-Mannschaftverfolgung zu fahren. Am Vortag hatte BDR-Präsidentin Sylvia Schenk Vergleichsangebote an die Fahrer bekannt gegeben, wonach ihnen zumindest in der 4000-m- Einzelverfolgung die Qualifikationsmöglichkeit für die Olympischen Spiele eingeräumt werden soll.

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