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Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel (Milram) nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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26.04.2004 - Zu dick, zu faul? Jan Ullrich musste sich nach der Absage der kommenden Rennen harte Vorwürfe gefallen lassen. „Ich habe es wohl unterschätzt, dass ich wieder ein Jahr älter geworden bin. Oder andersherum: Ich habe meinen Körper überschätzt. Der Aufwand, den man treiben muss, wird immer größer. Das ist meine Lehre aus diesem Frühjahr“, nimmt der Tourzweite in einem Interview mit der BILD am Sonntag Stellung. Ullrich weiter: „Das mit dem Dicksein ist so eine Floskel. Sicher, zwei, drei Kilo könnte ich weniger haben, aber ich habe im Winter viel Athletik trainiert und schwere Muskelmasse aufgebaut. Diese zusätzliche Kraft wird mir helfen, die Belastungen, die auf mich zukommen werden, besser zu überstehen.“
Dass Armstrong schon viel besser in Form ist und auch bei der Georgia-Tour gewinnt, macht ihm keine Angst. Ullrich: „Ich stehe doch nicht zum ersten Mal vor dieser Situation. Armstrong ist ein ganz anderer Typ als ich. Für mich zählt nur die Tour de France, die will ich gewinnen. Dieses Ziel steht." Mit einer längeren Trainingsphase will er sich auf die Deutschland Tour vorbereiten. Ullrich: „Wenn die Kondition stimmt, steige ich Ende Mai wieder ins Renngeschehen ein!“
In der BILD am Sonntag stellt Ullrich auch klar, dass ihn die Probleme zwischen der Leitung des T-Mobile Teams und seinem sportlichen Betreuer Rudy Pevenage belastet haben. Ullrich: „Die Situation war sicher ungewöhnlich. Aber die atmosphärischen Störungen sind vom Tisch (durch ein Gespräch nach dem „Flèche Wallonne“, d. Red.). Wir ziehen jetzt alle an einem Strang, Rudy wird in der Mannschaft von allen akzeptiert und respektiert. Darüber bin ich sehr froh.“
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