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(Carlo Westphal nach seinem ersten Profisieg über die Konkurrenten)
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08.05.2004 - Brüssel (dpa) - Die Friedensfahrt will um einen Platz in der neuen «Pro Tour» kämpfen. Ab der kommenden Saison soll dieser neue Wettbewerb, der bisher 28 hochkarätige europäische Ein-Tages-Rennen und Rundfahrten umfasst, den Weltcup ersetzen.
Die 18 Top-Teams - darunter die beiden deutschen Elite-Ställe Team T-Mobile und Team Gerolsteiner - müssen bei der «Pro Tour» starten. Deutschland ist bislang nur mit den HEW-Cyclassics in Hamburg und der Deutschland-Tour vertreten.
Vor dem Start der 57. Friedensfahrt werden die Rad-Präsidenten der drei Ausrichterländer Deutschland, Tschechien und Polen mit Hein Verbrüggen, Präsident des Internationalen Radsportverbandes (UCI), über die Zukunft der Traditionstour sprechen. «Wir müssen da rein», forderte Friedensfahrt-Direktor Pavel Dolezel im Startort Brüssel. Für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) will Präsidentin Sylvia Schenk, die bereits zuvor die Zusammensetzung der «Pro Tour» kritisiert hatte, verhandeln. Auch um die Hochstufung des Rennens «Rund um den Henninger Turm» werde sie kämpfen, kündigte Schenk an.
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