Zitat der Woche:
"Wir werden noch weiter um den Fortbestand des Teams kämpfen."
(Hans-Michael Holzcer, der noch keinen neuen Sponsor für sein Team gefunden hat)
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25.05.2004 - Falzes (dpa) - Der Italiener Damiano Cunego vom Saeco-Team hat die 16. Etappe des 87. Giro d`Italia gewonnen und mit seinem dritten Tageserfolg wieder die Spitzenposition übernommen.
Auf dem Abschnitt über 217 km von San Vendemiano nach Falzes ging der Spitzenreiter nach spannendem Rennverlauf 12 km vor Ende des Tages-Abschnitts in Führung und erreichte das Ziel als Solist. Nach einem Ruhetag wird die Italien-Rundfahrt mit der 17. Etappe von Bruncio nach Fondo Sarnonico (158 km) fortgesetzt.
Schon vor der Etappe mit vier Bergwertungen war klar, dass die Rekord-Siegesserie von Sprintstar Alessandro Petacchi (Italien) mit bereits acht Tageserfolgen bei dieser Tour keine Fortsetzung finden und die Berg-Spezialisten zum Zuge kommen würden. Dabei hielt sich Fabian Wegmann aus Münster vom Team Gerolsteiner lange ausgezeichnet. Er gehörte der Spitzengruppe an, die zeitweise 12 Minuten Vorsprung hatte und gewann die ersten beiden Bergwertungen. Später musste er abreißen lassen, konnte aber mit insgesamt 45 Punkten die Führung in der Spezialwertung um das Grüne Trikot vor Cunego (38) behaupten.
Der bisherige Spitzenreiter Popowitsch wurde von der starken Saeco-Mannschaft aufgerieben. Statt des Vierten Gilberto Simoni, Gesamtsieger von 2001 und 2003, startete der zweifache Etappensieger und bisherige Gesamt-Sechste Cunego seinen erfolgreichen Angriff. Dabei wurde er von seinen Teamgefährten Eddy Mazzoleni und Andrea Tonti bestens unterstützt und passierte den führenden Niki Aebersold, der damit für seine 43 km lange Alleinfahrt nicht belohnt wurde. Auch der Tageszweite Rinaldo Nocentini (Italien), der von Beginn an zur Spitzengruppe gehörte, konnte dem Antritt Cunegos nicht mehr folgen.
Der Ukrainer Popowitsch war in diesem Kräftemessen mit Saeco auf sich alleine gestellt und hatte vier Minuten Rückstand auf den Sieger. Als vorne die Entscheidung gefallen war, musste er auch noch Gilberto Simoni ziehen lassen.
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