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(Riccardo Ricco, zweifacher Tour-Etappensieger)
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23.02.2005 - Frankfurt/Main (dpa) - Die Rad-Stars Jan Ullrich und Erik Zabel haben ihre Startzusage noch nicht gegeben. Aber die vom Juni in den August verlegte 7. Deutschland Tour gilt drei Wochen nach dem Ende der Tour de France 2005 als nächste große Herausforderung für die Weltelite.
Das erstmals zur Pro Tour des Weltverbandes UCI zählende Rennen findet vom 15. bis zum 23. August statt und führt vom Start im thüringischen Altenburg über neun Etappen und 1510 Kilometer bis ins Ziel nach Bonn.
Titelverteidiger bei der Rundfahrt durch Thüringen, Sachsen, Bayern, Österreich, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist der Hesse Patrik Sinkewitz vom belgischen Rennstall Quick Step. «Es soll die Revanche-Veranstaltung für die Tour der France werden. Diese Tour wird die längste, schwierigste und schönste», meinte Tour-Direktor Kai Rapp bei der Präsentation zu der Rundfahrt, die um zwei Etappen verlängert wurde. Bisher galt die Deutschland Tour als «Auftakt»-Rennen für die Tour de France und wurde von den Profis zur Vorbereitung genutzt.
«Ich bin sicher, dass die Protagonisten der Tour auch zu uns kommen werden», betonte Rapp. Der Anreiz für die Rennfahrer sei auch drei Wochen vor dem Start zur Vuelta in Spanien groß genug. Mit dem Aufstieg in die höchste internationale Kategorie der Etappenrennen (UCI Pro Tour) sind bei der rund 4,2 Millionen Euro teuren Rundfahrt auch die Ansprüche an die rund 160 Rennfahrer aus 20 Teams gewachsen.
Als schwierigste Etappe gilt die 178 km lange Strecke in Österreich von Kufstein über Sölden zur höchsten Bergankunft auf dem 2684 m hohen Rettenbachferner. Die deutschen Teams «T-Mobile» mit Jan Ullrich sowie «Team Gerolsteiner» mit Danilo Hondo als Zugpferde haben bis zur Tour de France geplant. Wer aber bei der Deutschland Tour eingesetzt wird, steht noch nicht fest.
T-Mobile-Manager Olaf Ludwig schloss wie Gerolsteiner-Manager Hans-Michael Holczer nicht aus, dass trotz des schwierigen Strecken- Profils auch die Sprinter der jeweiligen Mannschaften eingesetzt werden sollen. «Man merkt an dem Profil, dass die Deutschland Tour erwachsen geworden ist», sagten die beiden Team-Chefs. Das Rennen wird von der ARD übertragen.
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