Profi-Radsport

Gefährliche Stürze bei Het Volk

Nuyens nutzt das nasse "Parkett"

26.02.2005 - (sid) - Radprofi Nick Nuyens hat zum Auftakt der Klassiker-Saison die 60. Auflage der Fernfahrt "Het Volk" gewonnen. Der Belgier setzte sich in seiner Heimat 15km vor dem Ziel in Lokeren auf dem glitschigen Kopfsteinpflaster ab und erreichte im Alleingang das Ziel knapp eine Minute vor seinem Landsmann Tom Boonen. Der 24 Jahre alte Quickstep-Fahrer ließ bei seinem Erfolg auch der deutschen Konkurrenz keine Chance.

Andreas Klier auf Rang elf

Beim 51. belgischen Sieg in dem Halb-Klassiker, den als einziger Deutscher der Kölner Andreas Kappes 1991 gewinnen konnte, belegte der Münchner Andreas Klier vom T-Mobile-Team in seiner Wahlheimat den elften Platz. "Es war ein sehr hartes Rennen. Den meisten haben die Temperaturen zu schaffen gemacht. Aber das ist bei der Saisoneröffnung in Belgien immer so," sagte T-Mobile-Manager Walter Godefroot. Im vergangenen Jahr war der "Omloop Het Volk" wegen verschneiter Strecke ausgefallen.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wurde das in Gent gestartete Rennen nach 121 der insgesamgt 201 km von einer 40-köpfigen Spitzengruppe dominiert, die die Flucht eines Ausreißertrios beendet hatte. Überschattet wurde das Rennen über insgesamt elf giftige Steigungen von mehreren Stürzen. Betroffen war auch der Leipziger T-Mobile-Profi Eric Baumann, der aufgeben musste. Der Niederländer Tristan Hoffman vom dänischen CSC-Rennstall schied mit einem offenen Beinbruch aus.

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