Zitat der Woche:
"Ich kann noch gar nicht begreifen, dass ich jetzt Zweiter der Tour bin!"
(Gerolsteiner-Profi Bernhard Kohl nach der 15. Tour-Etappe)
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20.05.2005 - (sid/Ra) - Das ist noch ausbaufähig: Jan Ullrich hat beim Bergzeitfahren der 85. Katalonien-Rundfahrt noch Defizite offenbart. Der T-Mobile-Kapitän benötigte für die 17,1km und 900 Höhenmeter zwischen Sornas und Arcalis in Andorra 40:14 Minuten und verlor 2:56 Minuten auf den spanischen Tagessieger Inigo Cuesta. Iban Mayo kam auf Rang 4 (38,12 Min.)
Ullrich, der 1997 an gleicher Stelle den Grundstein für seinen Toursieg gelegt und das Gelbe Trikot erobert hatte, kam damit nicht unter die ersten 20 Fahrer und fiel auch in der Gesamtwertung zurück. "Ich habe dieses Zeitfahren vor allem als Training genutzt und bin nicht ans Limit gefahren. Für mich ist es zufriedenstellend gelaufen", erklärte der 31-Jährige."
Neue Laufräder getestet
Im Hinblick auf die in sechs Wochen beginnende Tour de France testete Ullrich beim Kampf gegen die Uhr auch neue Laufräder. "Ich hatte unterwegs ein gutes Gefühl. Mir war vor allem wichtig, meinen Rhythmus zu finden, das ist mir weitestgehend gelungen", sagte der zweimalige Zeitfahr-Weltmeister. "Jan ist flüssig gefahren, da gibt es nichts auszusetzen", meinte T-Mobile-Sportchef Mario Kummer.
Etappensieger Cuesta lag bei der schweren Bergprüfung 26 Sekunden vor dem zweitplatzierten Italiener Leonardo Piepoli, der am Vortag die "Königsetappe" gewonnen hatte. Die Gesamtführung behauptete derweil der Ukrainer Jaroslaw Popowitsch, der das Klassement mit 20 Sekunden Vorsprung anführt.
Das sechste Teilstück führt am Samstag über 198,7km und zwei Bergwertungen von Llivia nach Palleja. Am Sonntag geht die Katalonien-Rundfahrt nach der 113,1km langen Schlussetappe in Barcelona zu Ende.
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