Profi-Radsport

Hondo beteuert Unschuld

26.05.2005 - (sid) - Radprofi Danilo Hondo bestreitet weiterhin die wissentliche Einnahme verbotener Substanzen. Im Vorfeld der Verhandlung am 2. Juni vor der Disziplinarkammer für Doping beim Schweizer Radsportverband pocht der 31-Jährige auf seine Unschuld. "Ich bin seit 14 Jahren Spitzensportler und wurde schon rund 100-mal getestet, aber nie mit Doping in Verbindung gebracht. Ich weiß absolut nicht, wie die Substanz in meinen Körper gekommen ist", sagte Hondo dem sid.

Dem gebürtigen Gubbener mit Wohnsitz in der Schweiz war im März bei der Murcia-Rundfahrt die Einnahme des Aufputschmittels Corphedon nachgewiesen worden. Nach positiven Befunden in A- und B-Probe war der Sprintspezialist von seinem Arbeitgeber Team Gerolsteiner fristlos entlassen worden.

Über seinen Anwalt Michael Lehner ließ Hondo mitteilen, dass er zuversichtlich sei, in der Verhandlung zu seiner Entlastung beitragen zu können. Dabei setzt die Verteidigung vor allem darauf, dass die "verschwindend geringe Menge der festgestellten Substanz unter jeglicher Wirksamkeitsgrenze" liege.

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