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24.07.2005 - (sid) - Drei Wochen hat er die Favoriten der Tour de France mächtig geärgert, beim letzten Zeitfahren avancierte er selbst zur tragischen Figur. Mit zwei Stürzen, zwei Pannen und einem Verbremser verspielte Michael Rasmussen alle Chancen auf das Podium. Dennoch überwog beim Dänen die Freunde über den Gewinn der Bergwertung. "Damit habe ich mein Ziel erreicht. Das Podium wäre nur noch ein Bonus gewesen", sagte der Rabobank-Profi stolz.
Rasmussen ein würdiger Virenque-Nachfolger
Mit seinem beherzten Auftreten hat sich der Däne viele Sympathien eingefahren, nicht nur für Jan Ullrich war er der "Aufsteiger der Tour". Rasmussen entpuppte sich als würdiger Nachfolger des siebenmaligen "Kletterkönigs" Richard Virenque. Den Grundstein für das Gepunktete Trikot hatte er in den Vogesen gelegt, als er sich mit seinen Attacken ein großes Polster zulegen konnte. Gekrönt wurde seine Vorstellung mit dem Etappensieg in Mülhausen.
Als früherer Mountainbike-Weltmeister (1999) fühlt sich Rasmussen, der erst vor drei Jahren auf die Straße gewechselt war, in den Bergen wohl. So musste auch Armstrong eingestehen, dass er das Leichtgewicht etwas unterschätzt habe. Die große Schwäche von Rasmussen bleibt jedoch das Zeitfahren, wo er auch ohne Stürze viele Minuten auf die Favoriten einbüßt.
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