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26.07.2005 - (sid) - Dass Lance Armstrong das sogenannte "Sieger-Gen" besitzt, bezweifelt nach seinem siebten Tour-de-France-Sieg keiner. Im Rahmen eines neuen Forschungsprojektes wollen Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt herausfinden, welche Gene für sportliche Spitzenleistungen unter Extrembelastung wie bei der "Großen Schleife" von besonderer Bedeutung sind. Unterstützung erhalten sie dabei von den Tour-Fahrern der Teams T-Mobile und Gerolsteiner, die sich vor dem Tourstart Blutproben abnehmen ließen.
Laboruntersuchungen extrem aufwändig
Eine zweite Abnahme und Untersuchung der weißen Blutzellen soll bei den selben Profis während der Trainingspause im Winter erfolgen. "Erst wenn wir die Vergleichswerte haben, können wir genaueres über die Veränderungen im Körper sagen", erklärte Diplom-Biologin Petra Büttner.
Die notwendigen Laboruntersuchungen seien sehr aufwändig, bekannte Projektleiter Prof. Dr. Harald Funke. Fest stehe, dass sich die Körperzellen unter Hochleistung verändern würden. Der Schlüssel dazu liege in den Genen. Doch was genau dabei passieren würde, sei noch weitgehend unerforscht. Die Ergebnisse der Studie werden nicht vor Beginn nächsten Jahres vorliegen.
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