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Zitat der Woche:
"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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07.09.2005 - (sid) - Der Schrecken bei der Konkurrenz hält sich zumindest äußerlich in Grenzen: Mit seiner Comeback-Ankündigung scheint der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong in der Radsportwelt kein großes Durcheinander ausgelöst zu haben. T-Mobile-Kapitän Jan Ullrich, jahrelang als größter Herausforderer des siebenmaligen Triumphators angetreten, reagierte ganz gelassen. "Ich kann mir nach der Abschiedsfeier von Paris nicht vorstellen, dass Lance noch einmal antritt", sagte Ullrich der Welt.
Kein Kommentar von Leblanc
Gar nicht erst kommentieren wollte Tour-Direktor Jean-Marie Leblanc die Zeitungsmeldungen aus Armstrongs Heimatstadt Austin. "Zu diesen Gerüchten sage ich nichts. Ich werde mich erst äußern, wenn es eine offizielle Bestätigung gibt", meinte der Franzose, der Armstrong nach den Enthüllungen über positive EPO-Proben des Texaners scharf kritisiert hatte.
Die Dopingvorwürfe waren für Armstrong am Dienstag auch der Grund, eine mögliche Rückkehr selbst ins Spiel zu bringen. Er sei im Training und denke über ein Comeback nach. "Das wäre die beste Art, es den Franzosen zu zeigen", sagte der 33-Jährige der Zeitung "The American Statesman". Für Mittwoch hatte er noch ein Interview mit US-Talkqueen Oprah Winfrey geplant.
Ex-Teamkollegen begeistert
Nachdem bereits Johan Bruyneel, der sportliche Leiter des US-Teams Discovery Channel, die Überlegungen seines langjährigen Schützlings bestätigt hatte, zeigten sich aber einige seiner früheren Teamkollegen begeistert. "Ich fände es absolut genial, wenn Lance zurückkäme", sagte der Spanier Manuel Beltran.
Auch Titelverteidiger Roberto Heras äußerte sich bei der Spanien-Rundfahrt positiv zu den Plänen seines einstigen Teamkollegen und Kontrahenten. "Eine Rückkehr wäre der richtige Weg. Das Problem ist nur, dass die Franzosen dann nach Ende der nächsten Saison wieder mit den gleichen Vorwürfen kommen würden", meinte Heras. Eric Boxer, Manager vom Cofidis-Rennstall, erklärte: "Ich sage dazu gar nichts. Wir würden nur wieder in Polemiken zurückfallen."
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