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"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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20.12.2005 - (sid) - Die erhoffte Rückkehr ins Holzoval wird für Sprintweltmeister Rene Wolff zur Geduldsprobe. Der geplante Saisoneinstand beim Bahnrad-Weltcup im Januar in Los Angeles fällt ins Wasser, da Bundestrainer Detlef Uibel den Thüringer bei der Nominierung nicht berücksichtigte. Die schlechte Nachricht erhielt Wolff unmittelbar nach seiner Rückkehr von einem Trainingscamp in Australien.
Wolff zeigt sich überrascht
"Der Bundestrainer will jüngere Leute einsetzen, die sich erst noch für die WM qualifizieren müssen. Dass ich nicht nominiert bin, hat mich überrascht, denn ich habe in Australien gezielt auf diesen Wettkampf hintrainiert", erklärte Wolff. "Meine Form ist gut. Doch wie es aussieht, bekomme ich vor den Weltmeisterschaften keinen internationalen Wettkampf mehr, um das unter Beweis zu stellen."
Die Titelkämpfe der Bahnradsportler finden 2006 Mitte April in Bordeaux statt. Auch für den letzten Weltcup Anfang März in Sydney sieht der Thüringer kaum Chancen. Wegen eines Bandscheibenvorfalls hatte er seine Saisonvorbereitung erst verspätet beginnen können und und musste bereits die ersten beiden Weltcup-Rennen in Moskau und Manchester auslassen.
Weiterer Sixdays-Start geplant
Um einigermaßen Wettkampfpraxis zu bekommen, hat Wolff einen zusätzlichen Start bei einem Sechstagerennen in seinen Kalender aufgenommen. Im Januar wird er im Rahmenprogramm bei den Sixdays in Amsterdam, Stuttgart und in Berlin zu sehen sein.
Für den Weltcup in Los Angeles nominierte Bundestrainer Uibel (Cottbus) die Sprinter Jan van Eijden, Marco Jäger und Matthias John. John hatte sich gemeinsam mit Wolff in Australien vier Wochen lang vorbereitet. Seit dem Wochenende sind die beiden Erfurter wieder zu Hause.
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