Zitat der Woche:
"Ich kann mir keine bessere Vorbereitung auf die WM vorstellen."
(Tony Martin nach seinem Sieg bei der Eneco-Tour)
Aktuelle Nachrichten
Tour-Blog
Ergebnisse
Teams
Fahrer
Videos
Live-Ticker
TV-Termine
Giro d'Italia 2010
Tour de France 2010
Vuelta a España 2010
Archiv
Links
Radsport-Shop
Lexikon
Mobil / WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
23.06.2006 - (sid) - Trotz seines offiziellen Freispruchs kommt Lance Armstrong bei zahlreichen Radsport-Anhängern nicht aus dem Schatten des Dopingverdachts heraus. Nach einem Bericht der französischen Tageszeitung Le Monde hat der siebenmalige Tour-Sieger den Gebrauch leistungssteigernder Mittel vor seiner schweren Krebserkrankung eingeräumt. Der Texaner soll dies am 28. Oktober 1996 gegenüber einem Arzt des Indiana Universitäts-Hospitals gestanden haben.
Das Blatt beruft sich auf Zeugen, die zwischen Oktober 2005 und Januar 2006 vor einem Gericht in Dallas gehört wurden. Unter Eid sollen dabei Armstrongs ehemaliger Teamkollege Frankie Andreu und seine Frau Betsy ausgesagt haben, dass Armstrong die Einnahme von EPO, Testosteron, Wachstumshormonen und Cortison in ihrer Gegenwart zugegeben habe.
Im Rahmen einer Behandlung wegen notorischer Kopfschmerzen Armstrongs habe der Arzt die Frage nach der möglichen Einnahme von Dopingprodukten gestellt. Eine bei der Untersuchung ebenfalls anwesende weitere Person, Stephanie McIlvain, habe jedoch vor Gericht erklärt, keinerlei diesbezügliche Aussagen von Armstrong gehört zu haben.
Der im vergangenen Jahr vom aktiven Sport zurückgetretene Amerikaner war erst kürzlich nach Ermittlungen eines vom Weltverband beauftragten niederländischen Experten vom EPO-Dopingverdacht bei der Tour 1999 freigesprochen worden. Das Ergebnis der Studie wird aber nach wie vor von der Welt-Antidoping-Agentur WADA angezweifelt.