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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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01.08.2006 - (sid/Ra) - Der Auftakt der 30. Deutschland-Tour in Düsseldorf entwickelte sich bei einsetzendem Regen und Windböen zu einem Glücksspiel. Viele Fahrer mussten ihre Hoffnungen auf eine vordere Platzierung auf glitschiger Straße schnell aufgeben.
Pünktlich zum Start um 13.40 Uhr setzte in Düsseldorf der Regen ein und bescherte den Fahrern schwierige Bedingungen. Auf dem winkligen Kurs über zwei Brücken herrschte extreme Rutschgefahr, was einige Stürze zur Folge hatte. Am schlimmsten erwischte es dabei Gerolsteiner-Profi und Geheimfavorit Stefan Schumacher, der in einer Kurve zu Fall kam. Der zweimalige Giro-Etappensieger musste anschließend sogar das Rad wechseln und verlor dabei fast zweieinhalb Minuten auf die Spitzenfahrer.
"Schlechter konnte man nicht starten"
"Ich bin extra langsam um die Kurve gefahren, aber das war wie Glatteis. Ich bin 30, 40 Meter gerutscht, hatte einen Platten und die Kette ist auch noch verrutscht. Schlechter konnte man nicht in die Rundfahrt starten. Mein Ziel war eine Top-Ten-Platzierung und ein Etappensieg. Jetzt ist wohl nur noch Letzteres möglich", haderte der Gestürzte. Schumachers Schicksal teilten auch Milram-Profi Daniel Becke (Erfurt) und der Kasache Andrej Kaschechkin vom Astana-Team. Pech hatten außerdem Patrik Sinkewitz, der Sieger von 2004, und Titelverteidiger Levi Leipheimer, die ebenfalls im Regen starteten und beide nicht unter sieben Minuten blieben.
Passabel zog sich dagegen Milram-Sprinter Erik Zabel aus der Affäre, der bei guten Bedingungen auf die Strecke ging und mit 6:57 Minuten noch unter der Sieben-Minuten-Grenze blieb. Durch mögliche Zeitbonifikationen winkt dem früheren Vize-Weltmeister auf den anstehenden Flachetappen sogar das Gelbe Trikot. "Ich war nie der große Zeitfahrer. Heute hatte ich aber mit dem Wetter ein wenig Glück", bekannte Zabel.Dennis Klemme fährt 2009 für Sievers-Team (03.12.2008)
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