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"Ich habe mich verpflichtet, für den Besten zu fahren. "
(Lance Armstrong zu seinem Start bei der Tour de France 2009)
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06.08.2006 - (sid) - Aus Schaden wird man klug: Das T-Mobile-Team hat aus dem Fall Jan Ullrich die Konsequenzen gezogen und wird künftig bei allen Fahrern Eigenblutvolumen-Messungen durchführen. Durch dieses Verfahren, das Professor Walter Schmidt von der Universität Bayreuth entwickelt hat, werden Hinweise auf mögliches Eigenblut-Doping geliefert. Ullrich steht im Zuge des spanischen Doping-Skandals um Eufemiano Fuentes unter Verdacht, Eigenblut-Doping betrieben zu haben. Diese Methode war bislang nicht nachweisbar.
"Wir werden diese Blutvolumenkontrollen im Team einführen. Diese Maßnahmen werden auch in die neuen Verträge der Fahrer eingearbeitet. Darüberhinaus werden wir noch ein ausgeweitetes, internes Programm auflegen, das wir Ende August vorstellen werden", sagte T-Mobile-Kommunikationchef Christian Frommert am Rande der Deutschland-Tour.
Die von Professor Schmidt ausgearbeitete Methode der Eigenblutvolumen-Messung basiert auf der Einatmung einer geringen und unbedenklichen Menge an Kohlenmonoxyd, das sich im Blut vollständig bindet. Dazu ist ein Atemgerät entwickelt worden, über das der Patient eine genaue Menge an CO aufnehmen muss. Vor und nach der zweiminütigen Atemphase wird Blut aus dem Ohrläppchen entnommen, um die Differenz des Kohlenmonoxydanteils im Blut festzustellen.
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