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20.09.2006 - (Ra) - Obwohl ihm nach eigenen Angaben der Kurs des WM-Zeitfahrens liegt, stapelt Andreas Klöden tief . „Mein Ziel ist ein Platz unter den besten Acht“, wird der T-Mobile-Kapitän auf der Team-Website zitiert. „Das wird angesichts der Konkurrenz allerdings nicht einfach.“
Der Tour-Dritte, der im neuen Jahr zum Winokurow-Team Astana wechseln wird, zählt seinen Noch-Teamkollegen, den dreifachen Zeitfahrweltmeister Michael Rogers, den Schweizer Fabian Cancellara und seinen künftigen Kapitän Alexander Winokurow zu den Favoriten. Aber auch den zweiten deutschen Starter, Zeitfahrmeister Sebastian Lang, hat der Wahl-Schweizer auf seiner Liste: „Seppel hat sich ganz gezielt vorbereitet und ja auch das Zeitfahren bei der 3-Länder-Tour gewonnen. Er hat die nötige Power, um ganz vorne mitzumischen.“
Klöden selber zeigte beim Zeitfahren in Griesheim gut Form und verpasste als Vierter das Podium nur knapp: „Griesheim war für mich ein letzter Belastungstest, der wichtig war im Hinblick auf die Weltmeisterschaften. Dass es zu einem Podiumsplatz nicht gereicht hat, lag sicher auch daran, dass ich bei der Etappe tags zuvor von vorne gefahren bin und mir dadurch etwas Power gefehlt hat.“ Der vorzeitige Ausstieg am Samstag sei im Hinblick auf die WM geschehen. Klöden: „Ich wollte noch ein paar Tage regenerieren.“
Der 50,8 Kilometer lange anspruchsvolle Kurs von Salzburg müsste den Fähigkeiten des Leichtgewichts entgegenkommen. Für den 31-Jährigen wird es zugleich das letzte Rennen des Jahres sein. Danach wird sich Klöden nochmals an seiner Schulter behandeln lassen, die ihm seit einigen Wochen wieder Probleme bereitet. Die möchte er in den Griff bekommen, bevor er bei seinem neuen Arbeitsgeber antritt.
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