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"Ich habe großen Mist gebaut."
(Rückkehrer Patrik Sinkewitz zu seiner Dopingvergangenheit)
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14.11.2006 - (sid) - CSC-Profi Jens Voigt kann der Rückkehr seines ehemaligen Teamkollegen Ivan Basso auf die Radsportbühne nicht nur Positives abgewinnen: "Dass das nicht gut für unser Image ist, sehe ich sehr wohl", sagte der Berliner im Interview mit sport.ARD.de zur Verpflichtung des Giro-Siegers durch Discovery Channel.
"Letzte Barriere sind die Veranstalter"
Man solle aber auch anerkennen, dass sich bislang 19 der 20 Rennställe an die Vereinbarung gehalten hätten, unter Dopingverdacht stehende Aktive nicht unter Vertrag zu nehmen, betonte Voigt als internationaler Fahrersprecher. Zudem sei noch nicht ausgemacht, an welchen Rennen der Italiener teilnehmen dürfe: "Die letzte Barriere sind die Veranstalter. Die Tour de France würde sich sicher schwer tun, ihn starten zu lassen."
Voigt warnte vor übersteigerten Erwartungen, das Dopingproblem lasse sich durch die Abgabe von DNA-Proben in den Griff bekommen. Diese wollen die ProTour-Teams gemäß einer Absichtserklärung künftig vertraglich von ihren Fahrern verlangen.
"DNA-Proben kein Allheilmittel"
"DNA-Proben sind kein Allheilmittel", sagte der Sieger der Deutschlandtour. DNA-Proben seien nur dazu geeignet, anonyme Blutbeutel einem Fahrer zuzuordnen oder ihn zu entlasten. "Sie ersetzen aber keinen einzigen Dopingtest.
Sein CSC-Rennstall kündigte inzwischen eine groß angelegte eigene Antidoping-Initiative nach dem Vorbild von T-Mobile an. Laut Teamchef Bjarne Riis sollen in der kommenden Saison 800 zusätzliche Kontrollen vorgenommen werden. CSC will 500.000 Euro in das Programm investieren.
Aus Sicht von Voigt ist es logisch, dass mit T-Mobile und CSC jene zwei Teams eine Vorreiterrolle im Kampf um sauberen Sport übernommen haben, die durch Stars wie Jan Ullrich und Basso in die spanische Dopingaffäre verwickelt wurden.
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