Profi-Radsport

Veranstalter vergeben nur noch 16 feste Plätze

Neues Konzept für Tour, Giro und Vuelta

12.12.2006 - (sid) - Die ProTour und die Veranstalter der drei großen Rad-Rundfahrten (Tour, Giro, Vuelta) kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. Jetzt planen die drei großen Organisatoren (ASO, RCS und Unipublic), die bislang elf Rennen und damit den Großteil der ProTour-Serie ausrichteten, aus der Serie in ihrer jetzigen Form auszusteigen. Ein eigenes Konzept sieht vor, dass ab dem Jahr 2008 16 Teams aufgrund der Ergebnisse aus den beiden vorangegangenen Jahren für die Rennen qualifiziert sein sollen, das restliche Starterfeld soll über Wildcards abgedeckt werden.

2007 soll dabei als Übergangsjahr gelten. Dabei werden alle 18 mit einer ProTour-Lizenz ausgestatteten Teams, darunter auch die deutschen Rennställe T-Mobile, Gerolsteiner und Milram eine Startberechtigung für die wichtigsten Rennen haben. Eine Startpflicht wie bisher wird es dagegen für die Mannschaften nicht geben.

Teilnahme von Basso ungewiss

Die drei Veranstalter wollen sich dabei das Recht vorbehalten, einen Fahrer oder einen Teamangehörigen vom Rennen auszuschließen, der dem Ansehen der Veranstaltung schadet. Damit bleibt eine Teilnahme des in den spanischen Doping-Skandals verstrickten Italieners Ivan Basso an der Tour ungewiss, obwohl sein neues Team Discovery Channel für 2007 gesetzt ist.

Wie der neue Qualifikationsmodus für die Rennen aussehen wird, ist noch unklar. Das soll in Gesprächen vor dem 1. März mit den Teams und ihren Fahrern besprochen werden. - Folgende Rennen werden von der ASO, RCS und Unipublic ausgerichtet: Paris-Nizza, Tirreno-Adriatico, Mailand-San Remo, Paris-Roubaix, Fleche Wallonne, Lüttich-Bastogne-Lüttich, Giro d Italia, Tour de France, Vuelta, Paris-Tours und Lombardei-Rundfahrt.

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